Mittwoch, 3. Juni 2026
Stand vom 06. Mai 2026
Eine letzte Runde! Zum dritten Mal öffnen wir die Türen zum Deutschen Fundraising Kongress und sagen “Herzlich willkommen!”
Für alle, die heute erst ankommen, gilt: Einfach QR Code auf dem Ticket vorzeigen - wir kümmern uns um den Rest.
Im Herbst 2025 fanden die ersten Charity-Streams zugunsten von Ärzte ohne Grenzen statt. Dem Start gingen intensive Recherche und Diskussionen voraus. Der Einstieg war geprägt von vielen Fragen, Lernprozessen und dem Mut, Neues auszuprobieren.
In diesem interaktiven Workshop verbinden wir Theorie und Praxis, teilen erste Learnings aus den Streams und wagen gemeinsam den Blick nach vorn: Welche Rolle können Gaming und Streaming künftig im Fundraising spielen?
Das Format ist bewusst dialogorientiert angelegt. Kurze Inputs, Ausschnitte aus den Livestreams und zahlreiche Praxisbeispiele aus Deutschland und internationalen Kampagnen bilden die Grundlage für Fragen, Austausch und Diskussion. Ziel ist es, gemeinsam ein realistisches Bild davon zu entwickeln, was Gaming- und Streaming-Fundraising leisten kann – und was (noch) nicht.
Cathleen Bätz (Ärzte ohne Grenzen e.V.)
Cathleen Bätz ist Digitale Fundraiserin mit Herzblut und Schwerpunkt auf Peer-to-Peer-Kampagnen. Seit 2010 beschäftigt sie sich in Theorie und Praxis mit Fundraising für Nonprofit-Organisationen, davon die letzten acht Jahre im Fundraisingteam von Ärzte ohne Grenzen. Sie ist Absolventin des Studiengangs Nonprofit-Management und Public Governance der HWR Berlin und der HTW Berlin und forschte im Rahmen ihrer Masterarbeit zu den Möglichkeiten und Grenzen von E-Gaming im Fundraising. In der Praxis begeistert sie sich für Aktionen, bei denen Menschen zusammenkommen, Spenden als Erlebnis gestalten, ihren Leidenschaften nachgehen und dabei gemeinnützige Organisationen mit Reichweite und Spendengeldern unterstützen.
Only a handful of NGOs manage to scale digital donor growth year after year. Most organisations remain dependent on face-to-face fundraising or short-term digital campaigns that fail to compound over time.
This workshop examines why that difference exists and why it is not coincidence.
NGOs that consistently grow digitally do not treat digital fundraising as a channel or a set of campaigns. They treat it as a system. They know what “good” looks like through data, recognise repeatable growth patterns, and base decisions on measurable outcomes rather than internal opinions or isolated successes.
In this workshop, we will:
Analyse the structural differences between NGOs that scale digital donor growth and those that stagnate
Show how benchmark data reveals what realistic growth trajectories actually look like
Identify the recurring decision patterns that enable predictable donor growth
Explain why many optimisation efforts fail to translate into scale
Translate these insights into concrete criteria participants can apply to their own organisations
The session is grounded in real-world data and cases from European NGOs. It is explicitly not about tactics, platforms, or “next best practices.” Instead, it focuses on how digital fundraising must be organised, measured, and governed if long-term growth is the goal.
Participants will leave with a clearer understanding of whether their current digital fundraising approach is structurally capable of scaling and what needs to change if it is not.
Sjoerd Reijnen (Jalt | Digital Fundraising Agency)
Sjoerd is a digital fundraising strategist at Jalt, a digital agency specialised in scaling digital donor growth for NGOs. He works with nonprofit organisations across Europe to help them move beyond one-off digital campaigns toward predictable, data-driven growth.
Mit dem Anti NGO Narrativ kursiert ein Deutungsmuster, das zivilgesellschaftliche Organisationen systematisch delegitimieren soll. Es wird besonders von rechtspopulistischen Vertreter*innen genutzt und hat rasant an Reichweite gewonnen. Pauschale Behauptungen sind dabei zum Beispiel, NGOs seien „staatlich alimentierten Lobbygruppen“, „undemokratisch und intransparent“ und „manipulierend“.
Wie können wir dem begegnen? Welche Aktionen und Argumente überzeugen für Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft? Wie gewinnen wir – bei abnehmender öffentlicher Förderung – mehr Menschen als Dauerspender, Mitglieder, Unterstützer*innen? Was also können wir als Fundraiser*innen tun?
Nach einer kurzen Einführung zum Umgang mit Narrativen machen wir einen Gallery Walk der Möglichkeiten und dabei einen Erfahrungsaustausch, um für die eigene Organisation gute Beispiele nachmachen und neue Inspirationen finden zu können.
Claudia Klein-Hitpaß (INKOTA-netzwerk e.V.)
Claudia Klein-Hitpaß engagiert sich seit vielen Jahren im Fundraising – für große und kleine Organisationen in verschiedenen Bereichen. So war sie u.a. im Kampagnenteam des BUND-Bundesverbands, beim NABU Baden-Württemberg, bei Borneo Orangutan Survival und beim Deutschen Kinderhilfswerk tätig. Heute arbeitet sie beim entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk e. V.
Katja Mollenhauer (INKOTA-netzwerk e.V.)
Katja Mollenhauer bringt viele Jahre Erfahrung als Kulturredakteurin in verschiedenen Medienhäusern und Agenturen sowie in der Kundenkommunikation mit. Heute moderiert sie Workshops als Nachhaltigkeitscoach und arbeitet beim INKOTA-netzwerk e. V. in der Spendenkommunikation.
Politisches Fundraising ist ein Bereich, dessen Erfahrungen innerhalb der Fundraisinggemeinschaft kaum sichtbar sind. Auch sind Parteispenden häufig negativ konnotiert. Diesem Bild möchten wir entgegenwirken. Als Fundraiserinnen für den Bundesverband Bündnis 90/Die Grünen haben wir deshalb bewusst einen Fokus auf Small-Donor-Fundraising gelegt und damit zur Bundestagswahl 2025 große Erfolge erzielt. In einem interaktiven Workshop möchten wir unsere Erfahrungen teilen und diskutieren, wie durch Spenden Gemeinschaftlichkeit und Sinnstiftung entstehen können. Zudem beleuchten wir Fundraising als Form des Aktivismus gegen Populismus und Rechtsextremismus.
Ziel ist es, die Erfahrungen politischer Fundraiser*innen verschiedener Bereiche zu verknüpfen, um voneinander zu lernen und ein organisationsübergreifendes, progressives Netzwerk zu stärken.
Kernthemen sind: zielgruppengerechte Ansprache, Aufbau digitaler Spendennetzwerke sowie E-Mail-Fundraising.
Sophia Lüneburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Sophia Lüneburg ist Referentin für digitales Fundraising beim Bundesverband von Bündnis 90/Die Grünen. Mit einem Hintergrund in Sozialwissenschaften und Friedens- und Konfliktforschung kam sie im März 2024 zur Parteizentrale. Seitdem hat sie das digitale Fundraising sowohl für die Europawahl 2024 als auch für die Bundestagswahl 2025 umgesetzt. Als Teil des Teams, das die „Team Robert”-Kampagne leitete, trug sie dazu bei, die E-Mail-Liste der Grünen auf über 250.000 Abonnenten zu erweitern und über 7 Millionen Euro an digitalen Kleinspenden zu sammeln.
Godje Hansen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Godje Hansen lebt in Berlin und arbeitet seit 2022 für den Bundesverband von Bündnis 90/Die Grünen. Ausgebildet als Schauspielerin, stieg sie als Quereinsteigerin in den Bereich Fundraising ein und ist seit 2023 als Fundraising Referentin mit Zuständigkeiten sowohl im Online- als auch im Offline-Fundraising tätig. Im Jahr 2024 fungierte sie während einer Elternzeitvertretung als stellvertretende Abteilungsleiterin. Sie half beim Aufbau des Online-Spendenprogramms der Partei während des Europawahlkampfs 2024 und baute es während der Bundestagswahl 2025 als Teil des Teams Robert weiter aus. Ihr besonderes Interesse gilt der Verknüpfung von Online- und Offline-Spenden, wobei ihr Schwerpunkt auf Direktmailing Kampagnen und Nachlassfundraising liegt.
Jetzt schon an 2028 denken? Ja! Als Fördermittel Manager:innen müssen wir uns strategisch auf künftige Möglichkeiten vorbereiten. Zudem sollten wir wissen, welche Chancen sich ggf. kurzfristig zum Ende der jetzigen Förderperiode für uns ergeben. Dieser Workshop fördert proaktives Handeln. Die spezifischen Situationen und Fragen der Teilnehmenden werden in den Ablauf integriert.
Nach einem interaktiven Austausch der Teilnehmenden-Erfahrungen aus den vergangenen Wechseln von Förderperioden, prognostizieren wir, inwieweit sich Förderschwerpunkte verschieben und Budgets ab 2028 verändern. Besonders spannend sind die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zur Zukunft der EU-Strukturfonds, z. B. zum ESF+.
Die Verhandlungen über die zukünftigen Budgets sind bereits in vollem Gang. Auch dazu wollen wir mit Euch gemeinsam die (Insider-)Informationen zusammenstellen, die Euch die Vorbereitung auf die Zeit ab 2028 erleichtern. Wenn alles so wie aktuell geplant verläuft, wird sich das EU-Förderbudget deutlich erhöhen.
Wir schließen mit Informationen, wie Ihr noch von den Chancen der letzten zwei Jahren der aktuellen EU-Förderperiode profitierten könnt – interessant ist, wofür ggf. noch vorhandene Restmittel aus der Zeit von 2021-2027 vergeben werden.
Michael Kraack (emcra – Co-shaping Europe)
Michael Kraack ist Geschäftsführer von emcra – Co-shaping Europe, einem Anbieter von zertifizierten Weiterbildungen zu Fundraising, Fördermitteln und Organisationsentwicklung in Deutschland und Europa. Er setzt sich seit mehr als 20 Jahren für die Förderbelange von Stiftungen, Vereinen, Verbänden und Unternehmen der Sozialwirtschaft ein: Weitere Informationen: https://www.linkedin.com/in/michaelkraack/
Martin Glewe (EU-Fundraising Association e. V.)
Martin Glewe engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich im Vorstand der EU-Fundraising Association e. V. Er verfügt über umfassendes Wissen der deutschen und europäischen Förderlandschaft und teilt dieses Wissen regelmäßig als ehrenamtlicher Sprecher, u. a. bei den Tagen der Verbände, die deutschlandweit stattfinden und bei denen der direkte Austausch mit der Politik im Mittelpunkt steht.
Künstliche Intelligenz (KI) hat 2025 die digitale Suche grundlegend verändert: Google AI-Overviews, Chatbots und KI-Agenten verschieben die Sichtbarkeit weg von klassischen Klickpfaden hin zu generativen Antworten. Um auch 2026 im Blickfeld der Spender:innen zu bleiben, müssen Non-Profits umdenken.
Im Workshop zeigen wir anhand eines Praxisbeispiels, wie Sie Ihre Inhalte so ausrichten, dass sie in KI-Ergebnissen erscheinen – mit Answer Engine Optimization (AEO) und Generative Engine Optimization (GEO) als essenzielle Ergänzung zur klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die Teilnehmenden lernen, welche innovativen Strukturen von Large Language Models (LLMs) wie Gemini und ChatGPT bevorzugt aufgegriffen werden, wie man durch E-E-A-T Vertrauen aufbaut und welche Maßnahmen sich mit begrenzten Ressourcen umsetzen lassen. Abschließend sorgen Checkliste und ein konkreter Aktionsplan dafür, AEO und GEO systematisch testen und nachhaltig in die eigene Content-Strategie integrieren zu können.
Melisa M. Çiçek (Charicomm GmbH)
Als Account Managerin bei der Agentur Charicomm für ganzheitliches Fundraising und Marketing unterstützt Melisa M. Çiçek Non-Profits dabei, ihre Mission durch authentisches digitales Marketing sichtbar zu machen. Ihre Basis ist dabei nicht die klassische Werbelogik, sondern die Analyse von Sprache und Diskursen – eine Expertise, die sie auch in ihrer Promotion an der Universität Gießen zu (post-)migrantischen Narrativen vertieft. Für sie entsteht Performance nicht durch Formate, sondern durch die semantische Tiefe von Inhalten. Ihren Fokus legt sie bei ihrer Arbeit darauf, Organisationen sicher durch den Wandel der KI-gestützten Suche zu führen: Mit der intensiven Auseinandersetzung zu AEO, GEO und dem gezielten Einsatz von LLMs unterstützt sie mit ihrer Expertise Organisationen dabei, dass gesellschaftlich relevante Themen auch 2026 von KI-Systemen verstanden, gewichtet und zitiert werden.
Ines Holstein (Charicomm GmbH)
Ines Holstein betreut und berät bei Charicomm als Head of Strategy & Sales Organisationen verschiedenster Größe mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Bei ihrer Arbeit ist es ihr besonders wichtig, das eigene Wissen rund um das digitale Fundraising weiterzugeben. Mit ROTE NASEN arbeitet sie bereits seit 2021 zusammen und betreut hierbei unterschiedliche Kanäle der Organisation.
Dieser Workshop stellt zentrale Erkenntnisse aus dem Deutschen Legacy Insight Programm vor – einer neuen Forschungsinitiative, die Einnahmen-, Marketing- und Nachlassdaten von dreizehn deutschen Organisationen mit einer Marktforschungsstudie zum gemeinnützigen Vererben verbindet.
Der Schwerpunkt liegt auf einer praxisnahen, interaktiven Auseinandersetzung mit der Frage, welche Daten im Nachlassfundraising wirklich relevant sind. Die Teilnehmenden lernen, welche Kennzahlen aussagekräftig sind und wie sich unterschiedliche Daten – etwa Einnahmentrends, Profile von Nachlassgebenden und Marketinginvestitionen – nutzen lassen, um die eigene Marktposition und Performance besser zu verstehen und nachhaltiges Wachstum zu unterstützen.
Der Workshop wird gemeinsam mit SOS-Kinderdörfer weltweit durchgeführt und lebt von moderierter Diskussion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Datenpraktiken, identifizieren Lücken und diskutieren, wie bessere Datenerhebung und Benchmarking strategische Entscheidungen im Nachlassfundraising stärken können.
Lena Vizy (Legacy Futures)
Lena Vizy arbeitet seit über 15 Jahren im Marketing und Fundraising und hat sich bereits vor mehr als einem Jahrzehnt auf Nachlassfundraising spezialisiert. Sie leitete das Legacy-Programm von Amnesty International in den Niederlanden und unterstützte die Organisation anschließend international. Als Beraterin bei Legacy Futures unterstützt sie gemeinnützige Organisationen in ganz Europa, ihr Nachlassfundraising aufzubauen oder weiterzuentwickeln und eine klare, authentische Stimme für ihre Nachlasskommunikation zu entwickeln. Zu ihren Kund:innen zählen unter anderem Oxfam, CARE, Compassion in World Farming, SOS-Kinderdörfer Weltweit, das Rijksmuseum sowie die Universität Luxemburg. Darüber hinaus engagiert sich Lena für den Wissensaustausch im Bereich Nachlassfundraising: Sie ist Mitgründerin des Blogs legacygiving.eu und koordiniert das internationale Legavision-Netzwerk für nationale Nachlasskampagnen.
Christiane Fischer (SOS-Kinderdörfer weltweit)
Christiane Fischer leitet seit 2018 das Nachlass-Fundraising bei den SOS-Kinderdörfern weltweit und hat diesen strategischen Bereich aufgebaut. Zuvor verantwortete sie das Fundraising für verschiedene andere Wachstumsbereiche in der Organisation, beispielsweise Patenschaften/Committed Giving.
Wie wäre es mit 100+ zusätzlichen Fundraiser:innen über Nacht? Klingt wie ein Traum, kann aber Realität werden. In diesem Workshop zeigen wir dir, wie du Ehrenamtliche und Spender:innen mobilisieren und zu Multiplikator:innen machen kannst, mithilfe von Community Fundraising. Dabei starten Unterstützer:innen eigene Spendenaktionen und begeistern ihr Umfeld für eure Vision. Besonders die Spender:innen von morgen, lassen sich über persönliche Kontakte und kreative Ideen gewinnen.
Der Workshop beginnt mit einer Einführung ins Community Fundraising: Aufbau, Varianten und Wirkung. Ein Praxisbeispiel aus Organisation Y zeigt eine erfolgreiche Umsetzung. Anschließend reflektieren die Teilnehmenden, ob der Ansatz für ihre Organisation passt, und entwickeln in Gruppen eigene Aktionsideen, klären Voraussetzungen, Herausforderungen und erste Umsetzungsschritte. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden mit einer realistischen Aktionsidee für die eigene Organisation nach Hause gehen.
Franziska Dickmanns (emcra Co-Shaping Europe)
Franziska Dickmanns bringt langjährige Erfahrung in Ehrenamtskoordination, Community Fundraising und Mobilisierung – beruflich wie ehrenamtlich – mit. Bei emcra Co-Shaping Europe setzt sie dieses Wissen ein, um Weiterbildungen zu Fundraising und Soziokratie zu leiten.
Mehr Informationen hier: https://www.linkedin.com/in/franziska-dickmanns-6a01531b9/
Marius Hommel (International Justice Mission Deutschland e.V. (IJM))
Marius Hommel ist seit 2013 eng mit der Arbeit von IJM verbunden. Er hat ehrenamtlich mitgeholfen, die deutschlandweite Arbeit aufzubauen und ist seit knapp acht Jahren als Referent aktiv, um in Hörsäälen, auf Bühnen und auf Podien über moderne Sklaverei aufzuklären und Menschen zu mobilisieren. Seit 4 Jahren leitet er den Community Bereich im deutschen Büro von IJM.
Die Anonymen Online-Fundraisenden sind ein offener Austausch von Online-Fundraiser:innen. Es werden aktuelle Themen, der Teilnehmenden gesammelt und jeweils 10 Minuten lang offen diskutiert. Kein Input, 100 % Austausch.
Jona Hölderle (Pluralog)
Jona Hölderle versetzt Organisationen in die Lage, Menschen online zu erreichen, von ihrer Arbeit zu überzeugen und langfristig zu binden. Dies macht er als mit seiner Firma Pluralog als Berater und Sparringspartner oder als Kursleiter u.A. an der Fundraising Akademie.
Bei Omaze sind wir überzeugt: Niemand sollte sich zwischen großen Träumen und echtem gesellschaftlichem Beitrag entscheiden müssen. Als staatlich genehmigte Soziallotterie verbinden wir Entertainment mit echter sozialer Wirkung und zeigen, wie Fundraising, Reichweite und Impact gemeinsam größer werden können.
In unserer Kick-off-Session stellen wir Omaze und unsere Arbeitsweise vor: Wer wir sind, wofür wir stehen und wie wir mit unseren Partnerorganisationen zusammenarbeiten.
Omaze wurde 2012 in den USA gegründet, ist seit 2020 in Großbritannien aktiv und seit 2025 auch in Deutschland präsent. Weltweit haben wir bereits über 200 Mio.€ für Partnerorganisationen wie Alzheimer Research, British Heart Foundation, WWF, SOS-Kinderdörfer weltweit, Plan International, Die Arche u. v. m. bereitgestellt.
Neugierig, wie wir Entertainment und Wirkung zusammenbringen und welche Chancen sich daraus für Partnerschaften ergeben? Dann freuen wir uns auf deine Teilnahme.
Marc Jedlicki (Omaze Germany)
Nach seinem Studium an der European Business School und ersten Erfahrungen im Investment Banking und Asset Management gründete Marc Jedlicki 2021 die Soziallotterie Onestly als moderne Alternative zu etablierten Formaten und baute diese erfolgreich zu einer Plattform mit über 50.000 zahlenden Kunden aus. Nach einem erfolgreichen Zusammenschluss bildet Onestly die Grundlage für den Markteintritt von Omaze in Deutschland. Seit Beginn seiner Tätigkeit bei Omaze verantwortet Marc den Bereich Partnerschaften sowie den Aufbau des Charity-Ökosystems in Deutschland. In dieser Rolle hat er unter anderem Kooperationen mit Organisationen wie SOS-Kinderdörfer weltweit, Plan International, Deutscher Tierschutzbund, Die Arche, Water Is Right und Die Johanniter initiiert und aufgebaut.
Noch müde von gestern? Dann schnell einen Kaffee oder einen Tee geschnappt und ab in den nächsten Workshop!
What if AI did not just answer questions, but actually took action on fundraising tasks?
This session explores agentic AI through three practical use cases in donor service, fundraising, and campaigning. We will show how AI agents can support teams in their daily work, for example by identifying the right donor segments for more effective campaigns.
Join us to discover how agentic AI can help you work smarter with your donor data.
Tilman Höffken (ANT Informatik)
Tilman leads the Sales and Cloud Projects divisions at ANT. With experience from Salesforce.org and the social enterprise sector, he drives growth for nonprofit organizations across the DACH region.
Ahmed Sukker (ANT Informatik)
Ahmed is a multi-certified Salesforce consultant with expertise in designing future-oriented digital organizational architectures and successfully guiding transformation processes.
Die BürgerStiftung Hamburg hat 2026 eine Befragung ihrer Spender:innen durchgeführt – und bei hoher Response neue Interessent:innen gewonnen für höherwertige Engagements und relevante persönliche Daten erhalten. Außerdem konnten Themen- und Kommunikations-Präferenzen erfragt werden, die in Zukunft genutzt werden können für eine persönlichere wie auch optimierte generelle Ansprache.
In dem Workshop wird Schritt für Schritt erläutert, wie die Bürgerstiftung, auch mit Hilfe externer Beratung, vorgegangen ist: Angefangen bei der Projektplanung, über die genaue Auswahl der Zielgruppe, den Kanal (Print, Antwortoption print und online) und die Priorisierung der Fragen (Vieles ist interessant, weniges fürs Fundraising wirklich wichtig). Dargestellt wird auch eine Auswahl der Ergebnisse, die die Relevanz einer Umfrage unterstreichen.
Andra John (BürgerStiftung Hamburg)
Andra John ist Bereichsleiterin für Philanthropie, Partnerschaften und Kommunikation in der Bürgerstiftung Hamburg. Zuvor arbeitete sie über 20 Jahre in der Bankenwelt mit dem Fokus auf Kommunikation, Community & Akquise. Ihre größte Freude: Menschen und ihr Vermögen für ihre Wirksamkeit in der Gesellschaft zu gewinnen und Projekte möglich zu machen, die einen echten Unterschied machen.
Tom Neukirchen (Fundgiver Social Marketing GmbH)
Tom Neukirchen, Beirat im DFRV, hat in 20 Jahren über 100 Organisationen bei der Konzeption und Durchführung von Spenderbefragungen, -interviews und den Aufbau von Spender-Panels beraten. Seine Mission: Wissen, was SpenderInnen wirklich wollen!
Diese Session ist eine der drei Gewinnersessions vom NextGen Fundraising Summit des DFRV im April 2026.
Online Fundraising verändert sich rasant. Es gewinnen immer neue Kanäle, Formate und Zielgruppen an Bedeutung. In dieser Session schauen wir gemeinsam darauf, was heute im digitalen Fundraising noch wirkt, wo Organisationen neue Wege testen sollten und wie aus Reichweite echte Unterstützung wird.
Im Fokus stehen praxisnahe Ansätze für Online-Kampagnen mit begrenztem Budget, der Einsatz von Social Media, Influencer:innen, Messenger, Instagram, Twitch und Crowdfunding-Projekten. Welche Zielgruppen erreichen wir über welche Kanäle? Und wie lassen sich digitale Kontakte in konkrete Unterstützung übersetzen?
Natürlich braucht es auch passende KPIs zur Wirksamkeits-Messung digitaler Fundraising Maßnahmen.
Die Session bietet Impulse, Beispiele und Raum für Austausch: Was funktioniert gut? Was gar nicht? Welche Erfahrungen gibt es? Und welche neuen Ideen können Organisationen direkt mitnehmen?
Alisa Wegner (GermanZero e.V.)
Alisa Wegner ist seit 2023 Fundraiserin bei GermanZero und kümmert sich mit viel Leidenschaft um alles rund um das Thema Online-Fundraising. Sie arbeitet daran, eine unabhängige Finanzierung für GermanZero aufzubauen und neue Zielgruppen für die Klimaschutzarbeit zu begeistern.
Daniela Köber (fairplaid GmbH)
Daniela Köber ist Projekt-Coach bei FAIRPLAID, einem Anbieter für Crowdfunding-Plattformen und weitere individuelle Förderlösungen. FAIRPLAID verknüpft durch Coaching und digitale Tools engagierte Menschen mit passenden Förderern. Daniela unterstützt gemeinnützige Organisationen, ihre Projekte zu realisieren – von der ersten Idee bis über die erfolgreiche Finanzierung hinaus.
Imke Rueben (Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.)
Imke Rueben ist seit 2021 begeisterte Fundraiserin. Nach Ihrem Einstieg bei LeaveNoOneBehind arbeitet sie heute bei der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. daran, die fast 70-jährige Organisation zukunftsfähig im digitalen Fundraising aufzustellen.
Civic Crowdfunding verbindet Finanzierung, Legitimation und Umsetzungskraft, weil Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und lokale Partner gemeinsam Wirkung erzeugen.
In diesem interaktiven Workshop für Fortgeschrittene analysieren wir, welche Bausteine ein Civic-Crowdfunding-Setup wirklich trägt: Stakeholder-Design (wer muss warum mit), Matchfunding-Logiken (welche Anreize funktionieren), Governance & Transparenz (wie Vertrauen entsteht) und die Kampagnenmechanik (wie man aus Aufmerksamkeit Teilnahme macht).
Die Teilnehmenden arbeiten an einem eigenen Fall oder einem bereitgestellten Beispiel und gehen mit einem „Civic Crowdfunding Blueprint“ nach Hause: 1) Stakeholder-Map, 2) Matchfunding-Mechanik, 3) Kommunikations- und Mobilisierungsplan, 4) Risiko-/Trust-Check.
Community als Gegentrend zu KI: KI unterstützt im Maschinenraum (Struktur, Varianten, Checks), aber Civic Crowdfunding steht und fällt mit Community-Vertrauen. Deshalb definieren wir im Workshop klare Grenzen: Wo KI hilft, und wo menschliche Beziehung/Verantwortung unverzichtbar ist.
Cheyenne Lindemann (Startnext)
Cheyenne Lindemann ist Teamlead Community bei Startnext und arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle von Crowdfunding, Kampagnenmechanik und Community-Building. Dabei begleitet sie Projekte und Organisationen bei der Entwicklung wirksamer Mobilisierungs- und Kommunikationsstrategien und entwickelt das Ökosystem für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierung weiter. Als Business Intelligence Analystin und Teil des Strategieteams verbindet sie in ihrer Herangehensweise datenbasierte Insights mit einem Verständnis für Narrative, Stakeholder-Dynamiken und Mobilisierung.
Fundraising funktioniert nur dann wirklich gut, wenn eine Organisation im Inneren klar ist: Wofür stehen wir? Welche Haltung leitet unser Handeln? Und wie entscheiden wir bewusst, was wir tun – und was wir lassen? Gerade kleine und mittlere Nonprofits stehen im Fundraising weniger vor einem Methodenproblem als vor der Herausforderung, diese Klarheit im Alltag zu verankern.
In diesem interaktiven Workshop zeigen wir, wie Marke als strategisches Orientierungssystem für Fundraising-Entscheidungen genutzt werden kann. Die Teilnehmenden arbeiten mit einem kompakten Framework, das innere Haltung, Rolle im Fundraising und konkrete Entscheidungssituationen miteinander verbindet.
Methodisch wechseln sich kurze Inputs mit angeleiteten Reflexions- und Arbeitsphasen ab. Die Teilnehmenden prüfen exemplarisch eigene Fundraising-Entscheidungen und leiten daraus eine klare Leitlinie ab, die ihnen hilft, Prioritäten zu setzen und im Alltag konsistenter zu handeln.
Anika Kirchner (studio systa)
Anika Kirchner ist Strategieberaterin und Inhaberin von studio systa. Ihre Mission ist es, Nonprofits dabei zu unterstützen, ihr Fundraising klar aufzustellen – mit einer tragfähigen Marke, wirksamer Kommunikation und sinnvoller KI-Nutzung. Sie bringt über 13 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing mit, davon mehr als acht Jahre im Nonprofit-Sektor. Zuletzt war sie als Creative Lead und Mitglied der Geschäftsleitung bei einer Fundraising-Agentur tätig und verantwortete Konzeption, Text und Design für namhafte Organisationen. Zuvor baute sie u.a. das Influencer Marketing bei SOS-Kinderdorf e.V. auf.
Tanja Hildebrandt (Plan C. Kreativstudio)
Tanja Hildebrandt ist Dipl. Kommunikationsdesignerin und Kommunikationsstrategin. Seit über zehn Jahren gestaltet sie Markenkommunikation, die Orientierung schafft – besonders in Kontexten mit gesellschaftlicher Verantwortung.
Als Inhaberin von Plan C. Kreativstudio begleitet sie Organisationen sowie öffentliche und soziale Träger dabei, Haltung in klare Markenpositionierungen und wirksame Kommunikation zu übersetzen – u. a. in Projekten für die Helmholtz-Klima-Initiative, die Universität Hamburg sowie soziale Träger wie Kita-Verbände oder Jugendämter. Ihre Arbeit verbindet strategisches Denken mit kreativen, oft partizipativen Formaten und wurde u. a. vom INKOTA-Netzwerk für die innovativste Kampagnenidee ausgezeichnet.
Der Effektivitätshebel bei KI liegt nicht in komplexen Funktionen, sondern im gezielten Einsatz: Richtige Voreinstellungen plus gutes Prompting. In diesem interaktiven Workshop experimentieren wir mit praxiserprobten Templates für Ihr Fördermittel-Management – von der Antragsvorbereitung über die Projektplanung bis hin zur Berichtserstellung.
Im Wechsel von Input und Live-Ausprobieren testen Sie verschiedene Prompting-Techniken direkt im Chatbot (ChatGPT oder Google Gemini): Rolle, Kontext, Tone of Voice, Persona-Prompts. Sie erleben, wie strukturierte Prompts wirken, und wir prüfen gemeinsam die Ergebnisqualität. Wir vergleichen, was mit Bezahlversionen bzw. kostenlosen Versionen möglich ist.
Wir beleuchten Datenschutz und Schutz von Organisationswissen: Wie arbeite ich mit anonymisierten Daten? Welche Einstellungen schützen sensible Informationen UND generieren sehr gute Textergebnisse?
Sie gehen mit praxistauglichem Wissen, Checklisten und Formulierungshilfen aus dem Workshop und können sofort loslegen.
Laptop oder Smartphone zum Ausprobieren sind ausdrücklich erwünscht.
Simone Piep (Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gGmbH)
Simone Piep ist seit 2018 im Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow tätig und hat in dieser Zeit sukzessive die Stabsstelle Fördermittelmanagement im Unternehmen aufgebaut. Zuvor hat sie Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Universität Hamburg studiert. Seit 2022 gehört sie zur Lenkungsgruppe des von Aktion Mensch geförderten Inklusionsprojekts „Mölln Inklusiv“ und ist seit Mai 2025 Mitglied des Leitungsteams der Fachgruppe „Fördermittelfundraising“ im Deutschen Fundraising Verband.
Kristin Göbel (KPG Management Services GmbH & Co. KG)
Kristin Göbel besitzt über 25 Jahre Erfahrung als Geschäftsführerin sowie als selbstständige Controllerin. Seit zwei Jahren ist sie verstärkt als Dozentin und Entwicklerin von KI-Workshops tätig, wobei sie sich auf die Entwicklung und Durchführung von Workshops und individuellen Beratungsformaten für Selbstständige und KMU konzentriert - insbesondere im Hinblick auf DSGVO-Konformität und Berücksichtigung des EU AI Acts. Ihr Ziel ist es, durch pragmatische Wissensvermittlung Unternehmen beim Einsatz von KI-Technologie zu unterstützen.
Fördervereine und Freundeskreise fungieren als Bindeglied zwischen Geldgebern und unterfinanzierten Institutionen wie Bibliotheken und Museen, Theatern und Orchestern, Schulen und Hochschulen. Sie sind ein tragendes Element der heutigen Zivilgesellschaft. Allein zur Kulturförderung gibt es in Deutschland über 10.000 solcher gemeinnützigen Einrichtungen. Ihnen allen ist eines gemein: Sie werden vom freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement ihrer Mitglieder getragen, die häufig viel Zeit und Geld einbringen. In Zeiten der demografischen Überalterung der Gesellschaft ist eine stabile Mitgliederzahl zugleich die wichtigste Grundlage und auch Herausforderung für die Zukunft einer jeden solchen Einrichtung. Im Mittelpunkt der Arbeit aller Fördervereine und Freundeskreise stehen als zentrale Elemente die Mitgliederwerbung und -bindung, das Fundraising und Einwerben von Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie der Aufbau und die Pflege eines tragfähigen Netzwerks.
Matthias Johannes Bauer (IST-Hochschule für Management GmbH)
Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, Professor für Kommunikationsmanagement an der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf, ist volonierter Journalist, Germanist und Wirtschaftswissenschaftler mit langjähriger beruflicher und ehrenamtlicher Erfahrung im Marketing öffentlicher und gemeinnütziger Einrichtungen. Diese Bereiche bilden heute einen seiner Lehr- und Forschungsschwerpunkte. In der Arbeitsgemeinschaft für Marketing (AfM) ist er Sprecher der Arbeitsgruppe Public Marketing und Sozialmarketing.
Laura Jäger (Zeppelin Museum Friedrichshafen)
Laura Jäger studierte Kommunikationsmanagement im Master an der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf. In ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit musealen Freundeskreisen und Fördervereinen auseinander. Derzeit arbeitet sie im Zeppelin Museum in Friedrichshafen und engagiert sich als Schriftführerin im Vorstand des dortigen Freundeskreises.
In diesem interaktiven Workshop identifizieren wir zentrale Zukunftsthemen, u.a. der Bildung – von digitaler Kompetenz, KI über Nachhaltigkeit bis soziale Gerechtigkeit – und übersetzen sie in fundraisende Ansätze. Ziel ist es, abstrakte Trends verständlich, relevant und anschlussfähig für Unterstützer*innen zu machen. Die Teilnehmenden entwickeln erste konkrete Ideen für zukunftsorientierte Fundraising-Konzepte.
Oliver Reff (Deutsche Hirnstiftung)
Seit dem 1. Mai 2026 ist Oliver Reff als Head of Fundraising bei der Deutschen Hirnstiftung tätig. Dort verantwortet er den strategischen Ausbau und die Weiterentwicklung des Fundraisings. Zuvor war er bis Ende April 2026 bei der Stiftung Bildung als Head of Digital Fundraising tätig.
Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Oliver zudem ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen, unter anderem in der Vereins- und Gremienarbeit mit organisatorischer und finanzieller Verantwortung.
Vor seiner Zeit bei der Stiftung Bildung arbeitete Oliver als Business Director bei der Digitalagentur Brandung mit Schwerpunkt auf NGO-/NPO- und Healthcare-Kund*innen.
Zuvor war er rund zehn Jahre für Amnesty International Deutschland e.V. tätig, zuletzt als Director Fundraising & Growth.
Weitere berufliche Stationen führten ihn in leitende Funktionen im Agentur- und Unternehmensumfeld.
Ellen Herzog Petzold (Stiftung Bildung)
Ellen Herzog Petzold ist Expertin für Fundraising, Major Giving und strategische Kooperationen im gemeinnützigen Sektor. Mit über 15 Jahren Erfahrung entwickelt sie wirkungsvolle Strategien zur nachhaltigen Finanzierung von Bildungs- und Zivilgesellschaftsorganisationen.
Als Head of Major Giving & Cooperations bei der Stiftung Bildung verantwortet sie den Ausbau und die Weiterentwicklung von Großspenden, institutionellen Förderungen sowie strategischen Partnerschaften mit Unternehmen und Stiftungen. Ziel ihrer Arbeit ist es, langfristige Beziehungen aufzubauen, Wirkung zu skalieren und gesellschaftliche Verantwortung wirksam mit Bildungsförderung zu verbinden.
Zuvor war sie Referatsleiterin Marketing und Fundraising beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und prägte zehn Jahre lang den Erfolg von ArbeiterKind.de, unter anderem als Leiterin Onlinefundraising und Unternehmenskooperationen. In diesen Funktionen trug sie maßgeblich zum Wachstum von Einnahmen, Reichweite und Engagement bei.
Ellen Herzog Petzold verfügt über langjährige Führungserfahrung, berät seit vielen Jahren Organisationen strategisch und operativ und ist Beiratsmitglied im Deutschen Fundraising Verband. Als Lehrbeauftragte, Referentin und Fachautorin steht sie für wirkungsorientiertes, wertebasiertes Fundraising mit Fokus auf Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und nachhaltige Partnerschaften.
Sie ist im Beirat des DFRV ehrenamtlich engagiert, als auch bei der Friedeich- Ebert-Stiftung und bei Arbeiterkind.de als Mentorin aktiv
Unsere Gesellschaft und ihre Werte befindet sich im stetigen Wandel. Corona war der Beschleuniger, KI ist der Booster, gleichzeitig macht sich allgegenwärtige Müdigkeit breit - von Krisen, von Nachhaltigkeit, von Grün(en), von Mitleid, von Arbeit und Reformen (bevor sie überhaupt in Gang kommen). Wie kommt diese vermutete Müdigkeit zustande? Und was heißt das für das Fundraising?
Jan Borcherding (Bonsai GmbH)
Jan Borcherding, seit 28 Jahren Marktforscher rund um den Non-Profit-Sektor, leitet fast vom Anfang seiner Karriere bei Emnid und heute bei Bonsai den Spendenmonitor als Studienleiter und arbeitet in vielen Projekten mit Organisationen aus dem gemeinnützigen Sektor oder mit Kunden aus dem Profit-Bereich zu CSR- und Gesellschaftsthemen.
Jens Krüger (Bonsai GmbH)
Jens Krüger, seit fast 30 Jahren Marktforscher, langjähriger Geschäftsführer bei Kantar und seit 2019 Geschäftsführer der Bonsai GmbH, entwickelte 2009 die Methodik des WerteIndex, einer Social Media Studie zu den Werten der Deutschen.
Nach einer Stärkung geht es in die letzte Workshoprunde.
LinkedIn ist längst mehr als ein Karriereportal – es ist einer der stärksten Orte, um Fundraising sichtbar, wirksam und datenschutzkonform zu gestalten. In meinem 60-minütigen Deep Dive erfahren Einsteiger:innen und Fortgeschrittene gleichermaßen, wie sie das Potenzial der Plattform gezielt für ihr Fundraising nutzen.
Ich erkläre: Wer ist eigentlich auf LinkedIn aktiv? Wie verhalten sich Entscheider:innen dort? Und wie unterscheiden sich typische Nutzungsweisen von den wirklichen Chancen, die Fundraising-Manager:innen heute haben?
Statt klassischer Kaltakquise ohne DSGVO-Konformität zeigen wir, wie modernes digitales Fundraising funktioniert: über professionelles Netzwerken, authentische Kommunikation und den direkten Zugang zu relevanten Stakeholdern.
Praxisnah, klar strukturiert und sofort umsetzbar – für mehr Reichweite, mehr Vertrauen und mehr Wirkung im Fundraising.
Timo Calla (social4business)
Nach dem klassischen Online-Marketing sind wir als Unternehmen über die McDonald Kinderhilfe Stiftung in die Krankenhaus- und Universitätsklinikums Welt gekommen. Haben dort sehr schnell festgestellt, dass es meist kein digitales Fundraising als eigene Strategie gibt und haben Best Practices unserer Kund:innen auf die Welt von Stiftungen, Verbände und Vereine adaptiert. Heute bin ich selbst Gründungs- und Vorstandsmitglied einiger Vereine und erlebe viele andere, die ohne Strategie und Wissen vor sich her dümpeln.
Erfolgreiches, innovatives und auch noch preisgekröntes Fundraising! Die Bandbreite der Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Fundraising Preises 2026 ist gewaltig. Hier stellen sie ihre ausgezeichneten Kampagnen und Projekte vor. Moderiert wird die Veranstaltung von der Jury-Vorsitzenden Bettina Trabandt.
Diese Session ist eine der drei Gewinnersessions vom NextGen Fundraising Summit des DFRV im April 2026.
Wir alle haben uns bewusst für eine Tätigkeit im Non-Profit-Sektor entschieden. Wer morgens den Luxus hat, sich auf sinnstiftende Arbeit zu freuen, muss dafür Abstriche machen, richtig? Falsch!
Gemeinnützige Organisationen stehen vor einer zentralen Zukunftsfrage: Wie gewinnen und halten wir die besten Köpfe für die wichtigsten Aufgaben? Der vielzitierte Obstkorb reicht dafür längst nicht mehr aus. Wenn Non-Profits auch morgen noch wirksam sein wollen, müssen sie heute die passenden Arbeitsbedingungen dafür schaffen.
In dieser Session schauen wir auf drei zentrale Hebel guter Arbeitsbedingungen und betrachten sie aus unterschiedlichen Perspektiven: Welche Chancen eröffnen sie? Welche Gegenargumente gibt es? Und wie können wir sie überzeugend in der eigenen Organisation platzieren?
Die Teilnehmenden nehmen konkrete Argumente und praktische Impulse mit, um das Thema gute Arbeitsbedingungen in ihrer Organisation strategisch voranzubringen.
Sebastian Niestroj (Teach First)
Sebastian hat einen Master in Management an der HEC Paris sowie einen Master in Public Policy an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Nach seinem Studium entschied er sich bewusst für den Einstieg in den gemeinnützigen Sektor. Heute arbeitet er als Fundraising-Manager bei Teach First Deutschland.
Neben seiner Tätigkeit im Fundraising beschäftigt er sich intensiv mit den Themen KI und Automatisierung und der Frage, wie neue Technologien (gemeinnützige) Organisationen wirksamer machen können. Wenn er nicht über Fundraising, gute Arbeitsbedingungen oder digitale Transformation nachdenkt, gilt seine große Leidenschaft dem Fußball.
Erbschaften sind längst kein Randthema mehr – sie zählen zu den wachstumsstärksten Fundraising-Bereichen mit langfristiger strategischer Relevanz. Doch wie lassen sich potenzielle Erblasser*innen identifizieren? Wie denken Menschen über das gemeinnützige Vererben – und wie spricht man das Thema sensibel, aber wirkungsvoll an?
Susanne Anger von der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ und Christian Stelkes von der Deutschen Umwelthilfe präsentieren aktuelle Erkenntnisse aus dem Deutschen Spendenmonitor – mit besonderem Fokus auf das Erbschaftsverhalten. Die Deutsche Umwelthilfe hat eigene Unterstützer*innen in die Befragung eingebunden und liefert damit organisationsspezifische Einblicke, die für das strategische Erbschaftsfundraising besonders wertvoll sind.
Im gemeinsamen Austausch mit den Teilnehmenden diskutieren die Referierenden:
• Welche Zielgruppen zeigen Bereitschaft zum gemeinnützigen Vererben?
• Welche Argumente überzeugen – und welche Kommunikationswege funktionieren?
• Wie können Fundraising-Teams strukturiert und datengestützt ins Thema einsteigen oder bestehende Maßnahmen weiterentwickeln?
Diese Session richtet sich an Fundraiser*innen, die das Potenzial von Erbschaften strategisch heben wollen – mit Daten, Praxisbezug und der nötigen Empathie.
Susanne Anger (Deutsche Fundraising Company GmbH)
Seit 2003 Geschäftsführende Gesellschafterin der DFC Deutsche Fundraising Company GmbH, die integrierte Kampagnen, Fundraising- und Kommunikationsprojekte ausschließlich für NGOs entwickelt und umsetzt.
Kommunikations- und Fundraising-Expertise durch mehrjährige Tätigkeiten als Journalistin, Kommunikationschefin der Gewerkschaft HBV und als Bereichsleiterin Kommunikation und Marketing sowie Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes.
2014 Gründung und Umsetzung sowie Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ von derzeit 26 Organisationen und Stiftungen.
Ehrenamtlich Mitglied des Vorstands der Seenotrettungsorganisation SOS Humanity.
Christian Stelkes (Deutsche Umwelthilfe e.V.)
Christian Stelkes lebt mit Mann und Cocker Spaniel in Berlin-Moabit. Von 2010 bis 2016 arbeitete er in unterschiedlichen Bereichen des Bundesentwicklungsministeriums. Von 2016 bis 2017 arbeitete er bei der Deutsche Fundraising Company bei der heutigen Rednerin Susanne Anger. Ab 2018 bis 2020 durfte er das Team Fundraising und Marketing beim WEISSEN RING leiten, um von da an bis heute den Bereich Fundraising und Marketing bei der Deutschen Umwelthilfe zu leiten.
CRM-Einführungen, Marketing-Automation und digitale Transformation bringen große Chancen fürs Fundraising – und meist auch Konflikte. Widerstand im Team, Spannungen mit IT oder Dienstleistern, Unklarheit über Anforderungen, Datenlogik und Entscheidungen: plötzlich wird´s schwierig. In diesem interaktiven Workshop erweiterst Du Deine praxisnahe Konflikt-Toolbox für digitale Transformationsprojekte im Fundraising. Du lernst, wie Du Deine Stärken aus dem Fundraising– Beziehungsarbeit, Wirkungsorientierung sowie Kommunikations- und Entscheidungsfähigkeit – in Konflikten rund um Daten, Prozesse, CRM und Automatisierung einsetzt. Nach einem kompakten Input arbeitest Du mit realen Praxisfällen in kollegialer Beratung. Gemeinsam erarbeiten wir Gesprächs-, Entscheidungs- und Haltungstools, mit denen Du Konflikte konstruktiv steuerst und Veränderung wirksam voranbringst. Der Workshop ist eine Vertiefung des Fachtags Leadership zu Konfliktmanagement, setzt dessen Besuch jedoch nicht voraus.
Gesine Schuchert (Ambit Group)
Gesine Schuchert ist Co-Head NPO bei der Ambit Group. Sie berät NGOs/NPOs bei Transformations- und Digitalisierungsprojekten aller Art und Grösse - von der Mittelgewinnung bis hin zur Mittelverwendung - auf der Microsoft Plattform. Neben Daten und Prozessen widmet sie sich als Organisationsentwicklerin insbesondere auch dem Aufbau von wirksamen und beziehungsstarken Projekt- und Change Organisationen. Sie ist zudem Leiterin der DFRV-Fachgruppe DataTeam.
Gisela Bhatti (Datenbank-Lotse.de)
Gisela Bhatti ist Fundraising-Managerin (FA) und berät gemeinnützige Organisationen als Entscheidungsarchitektin herstellerneutral bei der Auswahl und Einführung von CRM- und Fundraising-Datenbanken. Sie begleitet Organisationen insbesondere bei der Einführung ihres ersten professionellen Systems und verbindet Fundraising-Praxis mit umfassender Marktkenntnis. Gisela Bhatti leitet die Fachgruppe DataTeam des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV).
Geld gibt es genug – nur selten dort, wo Non-Profits es brauchen. In vielen Organisationen und Startups trifft Idealismus auf Kontoauszug, und beides versteht sich erstaunlich schlecht.
In dieser Session geht es um Finanzierung jenseits der immer gleichen Projektanträge: von Fusionen und gemeinsamen Fonds über „Zukunftsmilliarden“ aus nachrichtenlosen Vermögen bis zu Giving Circles, Matching Funds und der virtuellen Spendendose mit Podcaster:innen. Was passiert, wenn Fundraising nicht mehr als Bettelei, sondern als strategischer Kern der Organisationsentwicklung gedacht wird?
Wie sich Strukturen, Governance und politische Rahmenbedingungen ändern müssen, damit soziale Innovationen nicht am Cashflow scheitern und welche Instrumente Non-Profits und Startups schon heute nutzen können. Ein Slot für alle, die nicht länger nur um Förderung bitten, sondern die Spielregeln der Finanzierung mitgestalten wollen.
Dr. Philipp Hoelscher (Freiberuflicher Berater für gemeinwohlorientierte Organisationen)
Philipp Hoelscher ist promovierter Politikwissenschaftler und seit über 15 Jahren in Führungs- und Beratungsrollen im gemeinnützigen Sektor tätig. Er arbeitete u. a. in NGOs, Stiftungen und Sozialunternehmen und war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der Phineo gAG. Seine Schwerpunkte liegen auf sozialer Innovation, wirkungsorientierter Organisationsentwicklung und innovativen Finanzierungsmodellen für die Zivilgesellschaft. Aktuell berät er Organisationen an der Schnittstelle von Strategie, Wirkung und nachhaltiger Finanzierung.
Ansgar Gessner (Maecenata Stiftung)
Ansgar Gessner ist geschäftsführender Vorstand der Maecenata Stiftung. Zuvor arbeitete er an der transatlantischen Stiftung German Marshall Fund of the United States, wo er seit 2015 zunächst als Programmleiter und zuletzt als Deputy Managing Director External Relations tätig war. Davor war er in Leitungspositionen bei der Alfred Herrhausen Gesellschaft der Deutschen Bank, der Kommunikations- und Designagentur Triad Berlin sowie der Freien Universität Berlin tätig.
Leona Picker (SKala-Campus)
Leona Picker ist Beraterin für Non-Profit-Management am SKala-Campus mit den Schwerpunkten Finanzierungsstrategie, Fundraising und Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit verbindet sie ihren theoretischen Hintergrund im Non-Profit-Management mit praktischer Expertise aus dem Sektor und begleitet gemeinnützige Organisationen regelmäßig dabei, ihre Finanzierungsstrategie klar auszurichten, Einnahmequellen zu diversifizieren und Fundraising systematisch in Organisation und Gesamtstrategie zu verankern. Als Finanzexpertin am SKala-Campus entwickelt und verantwortet sie praxisnahe Inhalte und Lösungsansätze rund um Finanzierung und Fundraising für die breite Non-Profit-Praxis.
Moderation: Linda Gugelfuß (SKala-Campus)
Linda Gugelfuß unterstützt Non-Profit-Organisationen dabei, Wirkung strategisch zu planen, Finanzierung nachhaltig aufzustellen und Fundraising weiterzuentwickeln. Sie bringt 15 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit, Philanthropie und Stiftungswelt mit.
Vor ihrer Tätigkeit beim SKala-CAMPUS war sie zehn Jahre bei der PHINEO gAG tätig und leitete dort den Bereich Großspendenberatung und Wirkungsorientierung. Zuvor verantwortete sie sozial-diakonische Projekte in Stuttgart.
Was diesen Fall besonders macht: Eine kleine Gruppe sammelt für eine Berliner Kiezkneipe in nur drei Tagen über 27.000 Euro – ohne Budget, ohne Agentur, ohne Kampagnenapparat. Professionell gearbeitet wurde trotzdem. Die Kampagne zeigt, wie stark Fundraising wirken kann, wenn es echt ist.
Der Workshop analysiert die Crowdfunding-Kampagne zur Rettung der „Bornholmer Hütte“ als praxisnahen Case für beziehungsorientiertes und ganzheitliches Fundraising. Die Teilnehmenden arbeiten interaktiv mit realen Entscheidungssituationen aus der Kampagne. In Kleingruppen wählen sie Handlungsoptionen an konkreten Kampagnenmomenten (Storytelling, Tonalität, dezentrale Strukturen, Presse & Medien, Umgang mit Erfolg und Überschuss), diskutieren Konsequenzen und leiten daraus übertragbare Prinzipien für die eigene Fundraising-Praxis ab.
Im Zentrum stehen konkrete Fragen:
Wie entsteht Vertrauen? Wie trifft man gute Entscheidungen unter Echtzeitdruck, wenn alles auf dem Spiel steht? Und warum das Ende einer Kampagne genauso entscheidend ist wie der Anfang.
Stefanie Talaska (Finanzwende e. V.)
Stefanie Talaska ist Senior Fundraiserin bei Finanzwende. Zuvor leitete sie netzpolitik.org, unterrichtete Marketing und Management und wirkte an der größten deutschen Jugendstudie zu Perspektiven auf politische Sprache mit. Ob Fundraising, Forschung oder Kiezkneipenrettung – sie möchte Menschen davon überzeugen, dass ihr Handeln einen Unterschied macht. Und wie gut sich das anfühlt.
Wir möchten mit Euch über Eure ersten Monate im Fundraising diskutieren. Dabei möchten wir ganz besonders auf Eure Erfahrungen, Eure Motive und wie Euer Arbeitgeber Euch den Einstieg ermöglicht hat, fokussieren.
Die Session ist explizit für Berufseinsteiger und begrenzt auf die Diskussionsteilnehmer, um die Vertraulichkeit zu gewährleisten.
Im Anschluss werden wir einen anonymisierten Bericht für den Fundraisingverband erstellen, der für die weitere Gestaltung des Berufsbilds Fundraising wertvoll ist.
Neben der Diskussion habt Ihr hier die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie qualitative Forschung funktioniert.
Johanna Beckbissinger (Bonsai GmbH)
Johanna Beckbissinger, seit 8 Jahren Research Consultant in der qualitativen Marktforschung, forscht in den Bereichen Lebensmittel, Reisen, Handel, Medien sowie Spendenverhalten und arbeitet seit 2025 im innovativen bonsAI Lab - dabei bleibt sie immer neugierig und geht offen in jede Gruppendiskussion oder Einzelinterview.
Die letzte Pause des Kongresses :(
Zum Abschluss des DFK26 gibt es Optimismus. Mit dem Club Neues Geben ist das größte unabhängige Großspender-Netzwerk entstanden. Wir diskutieren, welche Angebote und Ideen heute funktionieren, um jüngere Vermögenseigentümer zu mobilisieren.
Felix Oldenburg (bcause)
Felix Oldenburg ist Gründer und CEO von bcause. Er arbeitet seit 20 Jahren daran, privates Vermögen für das Gemeinwohl zu mobilisieren. Der ehemalige Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und Geschäftsführer von Ashoka gestaltet darüber hinaus als Vorstand der gut.org, Publizist ("Der gefesselte Wohlstand", Econ 2025), als Handelsblatt-Kolumnist und mit dem größten persönlichen Newsletter die Debatte mit.
Ruth von Heusinger (ForTomorrow gGmbH)
Die Diplom Physikerin Ruth von Heusinger arbeitete erst im Bereich erneuerbare Energien und Emissionshandel bei Statkraft und dann im Markt der freiwilligen CO2-Kompensation bei atmosfair. In 2019 gründete sie die gemeinnützige GmbH ForTomorrow. Seit 2023 ist sie ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft.
Kai Viehof (Philantrop)
Der Allkauf-Erbe und gelernte Steuerberater Kai Viehof (44) spiegelt eine Lernreise, die Mut macht: Von der Auseinandersetzung mit unverdientem Erbe über den Austausch mit Gleichgesinnten bis zur Förderung von Organisationen, die an einem anderen Kapitalismus und auch an einer offenen Demokratie arbeiten.