Dienstag, 2. Juni 2026
Stand vom 08. April 2026
Der frühe Vogel fängt den ersten Kaffee! Wir begrüßen Sie so früh morgens ganz, wie Sie es gerne hätten - eher ruhig zum langsamen Aufwachen oder enthusiastisch voller Energie.
Einfach QR Code auf dem Ticket vorzeigen - wir kümmern uns um den Rest.
Zum ersten Mal beim Kongress? Das letzte Mal ist ein schon paar Jährchen her? Dann komm vorbei!
Expeditionsleitung: Miriam Wagner Long und Tom Neukirchen!
Der Deutsche Fundraising Kongress wird von Martin Georgi, Vorstandsvorsitzender des DFRV, und Larissa Probst, Geschäfstführerin des DFRV, offiziell eröffnet.
13 building blocks for 2026 and beyond. Ken will illustrate his talk with lots of stories and real, practically useable examples. He’ll explain why fundraising is at a crossroads, why it’s massively underachieving, is getting much harder and is at significant risk of major catastrophe. To inspire and encourage his audience he’ll show why the planets are now aligned for a substantial and highly positive reinvention of fundraising.
After a brief illustrated history of fundraising invention, Ken will tell the inspirational story of the first civilised act, he’ll illustrate several fundamental foundations of great fundraising, what might happen if the Apocalypse returns, why fundraising isn’t about money, what it used to be like (and too often is still) and how different great fundraising looks now. He’ll explain why donors don’t come first, the inspirational power of storytelling plus will describe in detail at least a dozen other key strategies for being part of the much more lucrative and satisfying new era of responsible fundraising.
All delegates can take these keys away and begin to action them immediately in their organisations. Includes features on organisational culture, the best news ever in fundraising, the challenge for fundraising leaders, creative investment and much more besides. Ken ends with a firm call to action, then explains why communication = lifetime value, then he ends with some stories about purpose, fulfilment and finally, the meaning of life.
Ken Burnett
Ken Burnett is an inspirational speaker and author of several books on donor development and communication, including three editions of his best-seller, Relationship Fundraising, first published 1992, described by fundraising academic professor Adrian Sargeant as, “The most influential, beautifully written and warm text in fundraising.” Chairman of the international board of trustees at ActionAid from 1998 to 2003, Ken began his fundraising career with that charity in 1977. There, largely thanks to a great proposition, regular committed giving underpinned by prudent risk-taking and innovative communications, ActionAid grew in a few short years from tiny start-up to one of Britain’s top 20 fundraising charities. In 2015 Ken was co-founder of the influential Commission on the Donor Experience — Ken specialises in reinventing fundraising to focus on delivering consistently excellent donor experiences. Ken believes fundraising really can enrich the lives of donors, fundraisers and the causes, issues and people that together they transform, all round the world. But to do that at optimum, fundraisers first have to change fundraising itself.
http://www.kenburnett.com/Biography.html
Pause in der Ausstellung - Zeit für Hydration und Netzwerken! Schon den nächsten Workshop ausgesucht?
Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist mittendrin im Verbandsalltag. Genau deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, unsere im Herbst 2025 gegründete KI-Fachgruppe vorzustellen und neugierige Interessierte ebenso wie engagierte Mitglieder zum Mitmachen einzuladen.
Bis zu diesem Zeitpunkt erwarten wir erste spannende Ergebnisse aus unserer Online-Umfrage zur KI-Nutzung in den Organisationen. Diese Einblicke wollen wir nicht nur präsentieren, sondern auch gemeinsam einordnen: Wo stehen wir heute? Und vor allem – wohin kann die Reise gehen?
Darüber hinaus geben wir einen Ausblick darauf, wie wir uns die zukünftige Arbeit und Entwicklung der Fachgruppe vorstellen. Dieser Punkt lebt ganz bewusst vom Dialog: Wir möchten mit den Anwesenden ins Gespräch kommen, Ideen und Anregungen aufnehmen, unterschiedliche Perspektiven hören – und selbstverständlich Raum für Fragen lassen. Denn die KI-Fachgruppe soll nicht nur über ihre Mitglieder sprechen, sondern mit ihnen wachsen.
Andrea Reinke (German Doctors e.V.)
seit 2014 bei German Doctors e.V. anfänglich verantwortlich für das Dialogmarketing und seit 2023 Teamleitung Fundraising; Zuvor im Bereich Marketing im Versandhandel tätig; Seit 2025 Co-Leitung der Fachgruppe KI im Fundraising Verband (zusammen mit Julian Benser von der Agentur i-gelb); Zitat: "KI im Fundraising verstehe ich als wertvolle Chance für Organisationen, ihre Arbeit effizienter zu gestalten und Teams sinnvoll zu unterstützen. Entscheidend ist dabei, dass ethische Fragestellungen im Vorfeld sorgfältig geklärt werden und der Einsatz von KI jederzeit datenschutzkonform erfolgt."
Julian Benser (Agentur i-Gelb)
51 Jahre
Geschäftsführer und Gesellschafter der i-gelb GmbH
i-gelb betreut seit 25 Jahren NGOs bei Websites, Intranet und Online-Fundraising
Seit knapp 2024: Neuer Schwerpunkt KI mit der Plattform ai-gelb (ai-gelb.de)
Seit 2025 Co-Leitung der Fachgruppe KI im Fundraising Verband (zusammen mit Andrea Reinke von German Doctors)
Fokus auf datenschutzkonforme KI-Lösungen, Schulungen und Workshops
TBA
Ken Burnett
Ken Burnett is an inspirational speaker and author of several books on donor development and communication, including three editions of his best-seller, Relationship Fundraising, first published 1992, described by fundraising academic professor Adrian Sargeant as, “The most influential, beautifully written and warm text in fundraising.” Chairman of the international board of trustees at ActionAid from 1998 to 2003, Ken began his fundraising career with that charity in 1977. There, largely thanks to a great proposition, regular committed giving underpinned by prudent risk-taking and innovative communications, ActionAid grew in a few short years from tiny start-up to one of Britain’s top 20 fundraising charities. In 2015 Ken was co-founder of the influential Commission on the Donor Experience — Ken specialises in reinventing fundraising to focus on delivering consistently excellent donor experiences. Ken believes fundraising really can enrich the lives of donors, fundraisers and the causes, issues and people that together they transform, all round the world. But to do that at optimum, fundraisers first have to change fundraising itself.
http://www.kenburnett.com/Biography.html
Miriam Wagner Long (Agentur Zielgenau)
Miriam Wagner Long ist geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur Zielgenau, Fundraising-Expertin und Co-Gründerin der Stiftung Leaders of Tomorrow sowie der Fachgruppe Leadership im DFRV. Seit 2005 begleitet sie gemeinnützige Organisationen – erst in den USA, dann in Deutschland - in den Bereichen Fundraising-Strategie, Leadership, Interims- und internationales Fundraising und versteht sich als "ehrbare Fundraiserin". Als Mitglied der Jury des Deutschen Fundraising Preises bringt sie ihre Erfahrung und Leidenschaft für wirkungsvolles Fundraising aktiv in die Branche ein. Miriam ist stolze Mama einer Tochter, die sich schon heute im Vereinsleben integriert und aktiv engagiert.
Viele Organisationen stehen vor der Frage, wie Fundraising funktioniert, wenn die Gemeinnützigkeit wegfällt und Spendenbescheinigungen keine Rolle mehr spielen. Der Workshop beleuchtet das Spannungsfeld zwischen politischer Wirkung und steuerlichem Status und fragt, wie Vertrauen, Wirkung und Bindung zu Unterstützer*innen auch ohne finanzielle Anreize aufgebaut werden können.
Grundlage sind die Erfahrungen von Campact e. V., dem 2019 die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde und das seitdem Fundraising ohne anerkannten Gemeinnützigkeitsstatus betreibt. Gezeigt wird, welche Annahmen des klassischen Fundraisings nicht mehr greifen und wie eine Kommunikation aussieht, die auf Haltung, Transparenz und Beziehungsarbeit statt auf Steuervorteile setzt.
Der Workshop kombiniert einen kurzen Impuls mit interaktiven Arbeitsphasen. Die Teilnehmenden diskutieren praxisnahe Fragen zu Fundraising ohne Spendenbescheinigung, zur Wirkungskommunikation ohne Gemeinnützigkeitslabel und zur Rolle von Fundraising für die Unabhängigkeit von Organisationen.
Nátali Krick (Campact e.V.)
Nátali Krick leitet das Fundraising-Team der Kampagnenorganisation Campact und ist dort seit 2016 tätig. Zuvor arbeitete sie im Fundraising von ChildFund Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau unabhängiger Finanzierung für politische Kampagnenarbeit: Campact finanziert sich ausschließlich durch private Unterstützung und arbeitet ohne staatliche Mittel sowie ohne Partei- oder Konzernspenden.
Fördermittel-Fundraising folgt eigenen Regeln – klassische Spenden- oder CRM-Software stößt hier schnell an Grenzen. In dieser Session berichten wir von der Entwicklung und Piloteinführung einer spezialisierten Lösung, die auf Basis des marktführenden Salesforce-CRM-Plattform entstanden ist und gezielt auf die Anforderungen im Fördermittel-Fundraising zugeschnitten wurde. Im Fokus stehen Funktionen für komplexes Projekt- und Prozessmanagement: von der systematischen Identifikation und Bewertung geeigneter Förderprogramme über die strukturierte Antragstellung bis hin zu Reporting, Dokumentation und Compliance-Anforderungen.
Anhand des Pilotprojekts bei einem gemeinnützigen Verband zeigen wir, wie Fachkonzept, technische Umsetzung und Change Management ineinandergreifen, welche Stolpersteine es gab (Datenstruktur, Workflows, Akzeptanz im Team) und welche Mehrwerte die Lösung im Alltag liefert. Teilnehmende erhalten praxisnahe Einblicke und konkrete Anregungen für eigene Digitalisierungsprojekte im Fördermittel-Fundraising.
Neven Subotic (4S Solutions GmbH)
Neven Subotić verbindet langjährige Erfahrung im Sektor mit technologischer Fachexpertise. Als Gründer und Vorstand der well:fair foundation kennt er die Herausforderungen gemeinnütziger Organisationen aus der Praxis. Um diese effizienter zu gestalten, gründete er die IT-Beratung 4S Solutions. Als zertifizierter Salesforce-Berater und Inhaber unterstützt er dort NGOs dabei, ihre Prozesse durch cloudbasierte CRM-Lösungen zu professionalisieren und Fundraising-Potenziale datengestützt auszuschöpfen. Der ehemalige Profisportler nutzt heute seine Plattform, um digitale Transformation und globale Gerechtigkeit zusammenzudenken.
Torsten Schmotz (Förderlotse)
Torsten Schmotz ist einer der führenden Experten für Fördermittelgewinnung in Deutschland. Als Gründer und Geschäftsführer der Agentur Förderlotse berät er seit über zwei Jahrzehnten gemeinnützige Organisationen bei der Finanzierung durch Zuschüsse. Er ist Herausgeber des bekannten „Fördermittelführers“, Autor zahlreicher Fachbücher und ein gefragter Dozent an Hochschulen (u. a. DHBW, MCI Innsbruck). Mit seiner Expertise verbindet er strategisches Fundraising mit praktischem Know-how zur erfolgreichen Antragstellung bei Stiftungen, der öffentlichen Hand und EU-Programmen.
Nachlass-Fundraising unterscheidet sich grundlegend von anderem Fundraising: Es geht nicht um schnelle Entscheidungen, Kampagnen oder konkrete Beträge, sondern um langfristige Beziehungen, persönliche Lebensgeschichten und großes Vertrauen. Genau das verunsichert viele – besonders Neulinge. Muss ich zuerst alle rechtlichen Grundlagen kennen? Wie gehe ich mit Menschen um, die mir ihre Lebensgeschichte erzählen? Und darf ich konkret nach einem Testament fragen?
Dieser interaktive Workshop richtet sich an Einsteiger*innen im Nachlass-Fundraising. Gemeinsam beleuchten wir, was Sicherheit in diesem besonderen Feld wirklich ausmacht: Haltung, Empathie und Vertrauen – nicht juristische Perfektion.
Mit Mentimeter-Abfragen, kurzen Gesprächsrunden und moderiertem Erfahrungsaustausch machen wir typische Unsicherheiten sichtbar und nutzen das Wissen im Raum. Praxisnahe Impulse zeigen, wie Gespräche gelingen, wie Vertrauen wächst und wann rechtliches Wissen wichtig wird.
Angela Ott (UNO-Flüchtlingshilfe e.V.)
Ich bin studierte Kunsthistorikerin und Germanistin und habe 2017 nach vielen Jahren im Marketing und Produktmanagement bewusst die freie Wirtschaft verlassen, um im Fundraising für Menschen zu arbeiten. Nach Stationen in der Großspendenarbeit bei den Sternsingern und bei missio e.V. habe ich im Nachlassfundraising meine berufliche Heimat gefunden. Seit drei Jahren bin ich bei der UNO-Flüchtlingshilfe tätig und begleite Menschen dabei, ihre Werte und ihr Lebenswerk in ein nachhaltiges Vermächtnis für Geflüchtete zu übersetzen. Seit Kurzem bin ich zudem Vorständin der UNO-Flüchtlingshilfe Stiftung.
Die FundraisingBox begleitet seit über 15 Jahren Organisationen im digitalen Fundraising. Dabei zeigt sich: Erfolgreiches Fundraising entsteht nicht durch ein einzelnes Formular, sondern durch das Zusammenspiel vieler Touchpoints entlang der gesamten Spender*innenreise.
Genau hier setzt Performance Fundraising an. Es geht nicht nur um bessere Conversion, sondern um ein System, das Fundraising messbar, lernfähig und kontinuierlich optimierbar macht, vom ersten Kontakt bis zur langfristigen Bindung.
Mit der Donation Form Suite entwickelt die FundraisingBox ihre Formularwelt weiter. Bewährte Stabilität bleibt erhalten und wird ergänzt durch spezialisierte Formtypen und dedizierte Spendenkonzepte (Donation Models), die komplexe Anforderungen wie Mitgliedschaften oder Multiprojekt-Spenden nativ abbilden.
Im Zentrum steht mehr Eigenständigkeit. Formulare können ohne technische Abhängigkeiten gestaltet, getestet und optimiert werden. Gleichzeitig sorgt eine Tracking-first-Architektur für datenbasierte Entscheidungen entlang des gesamten Funnels.
Marie-Kristin Schwindt gibt Einblicke in die Entwicklung, teilt erste Learnings und zeigt, wie Organisationen Fundraising als lernendes System weiterentwickeln können.
Im folgenden Austausch mit der Community steht eine zentrale Frage im Fokus: Wie lassen sich bewährte Ansätze weiterentwickeln, ohne ihre Stärken zu verlieren – und gleichzeitig neue Potenziale erschließen?
Marie-Kristin Schwindt (FundraisingBox)
Chief Growth Officer bei der FundraisingBox, bringt über 20 Jahre Erfahrung in Business Development und Marketing mit. Ihre Expertise sammelte sie in Branchen wie Buchhandel, Banken und Events, die alle von einer intensiven Digitalisierung geprägt sind. Als Strategieentwicklerin spezialisiert sie sich nun auf die Unterstützung von NPOs im Wandel. Ihr Fokus liegt auf der Erschließung neuer Zielgruppen durch innovative Fundraising-Produkte und -Services, um das volle Spendenpotenzial für gemeinnützige Organisationen auszuschöpfen.
Wie kann man Fördermitgliedschaft so weiterentwickeln, dass daraus ein attraktives Angebot für regelmäßige Unterstützung wird. Wir zeigen das am Beispiel des Gute Taten Abos. Ausgangspunkt war ein klassisches Fördermitgliedschafts Setting in der Verbandsstruktur. Es war vorhanden, aber kaum aktiv im Fundraising gespielt.
Dann haben wir das Thema neu gedacht. Von Nutzenversprechen und Ansprache bis zur Kampagnenidee, gemeinsam mit externer Kreativperspektive. Digital war der Startpunkt. Danach haben wir den Schritt in die Sichtbarkeit gemacht. Zuerst als regionaler Out of Home Test in Berlin und Brandenburg, parallel begleitet durch digitale Maßnahmen wie Social Ads, Suchmaschinen Werbung, Video, Display und Online Audio, zum Beispiel Spotify oder Radio Streams. Anschließend wurde das Konzept bundesweit ausgerollt.
Wir geben Einblicke in die Zusammenarbeit mit der Kreativagentur und zeigen, wie wir Stimmen und Rückmeldungen von Spenderinnen und Spendern genutzt haben, um Ton und Botschaften zu schärfen. Ein Schwerpunkt ist außerdem die interne Verankerung. Wie haben wir das Angebot in einer Verbandsstruktur vorgestellt, Argumente und Materialien gebaut und Verbände mitgenommen.
Zum Einstieg eine kurze Mini Abfrage. Zum Abschluss gibt es eine kompakte Checkliste zur Übertragung auf die eigene Organisation.
Mathias Wahler (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.)
Mathias Wahler verantwortet bei der Johanniter Unfall Hilfe e.V. das Digitale Marketing inklusive Digital Fundraising. Zuvor leitete er dort den Bereich Online Fundraising und war bei Johanniter International Assistance in der internen Kommunikation sowie als Head of Communications tätig. Davor arbeitete er bei Ärzte ohne Grenzen Deutschland im privaten Spenden und Corporate Fundraising und leitete Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit bei Reporter ohne Grenzen sowie der Berliner Tafel. Zusätzlich war er Lehrbeauftragter für Fundraising und Ressourcen an der Akkon Hochschule.
In dieser interaktiven Session geben wir Einblick in unsere gemeinsame Praxis als generationsübergreifendes Führungstandem. Wir sind 26 und 58 Jahre alt und führen gemeinsam, mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Lernwegen.
Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie generationsübergreifendes Co-Leadership in der Praxis funktionieren kann: im Fundraising und in der Arbeit mit Fördermitteln, im Ehrenamtsmanagement und in der Organisationsentwicklung.
Die Teilnehmenden reflektieren eigene Spannungsfelder und entwickeln erste Ansatzpunkte für die eigene Organisation. Unser Fokus liegt nicht auf Modellen, sondern auf realen Entscheidungen, Reibungen und Lernerfahrungen und darauf, wie Organisationen Wissen teilen, Verantwortung verteilen und sich zukunftsfähig aufstellen können.
Heike Kraack-Tichy (ZUKUNFTSMACHER:INNEN)
Heike Kraack-Tichy ist seit über 20 Jahren als Beraterin, Trainerin und Referentin für EU-Fördermittel, Fundraising und Organisationsentwicklung tätig. Sie ist Gründerin der emcra – Co-shaping Europe, der EU Fundraising Association sowie Vorstandsmitglied beim Deutschen Fundraising Verband. Ihre Stärke liegt in der strategischen Begleitung zivilgesellschaftlicher Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Wirkung.
Lena Glemser (ZUKUNFTSMACHER:INNEN)
Lena Glemser ist seit 10 Jahren im Bereich gesellschaftliches Engagement, Fundraising und Social Entrepreneurship aktiv. Sie war geschäftsführende Vorständin der digitalen Engagement-Plattform letsact, Mitinitiatorin des Young Fundraising Camps und Gründerin der Initiative Make a Difference. Ihr Fokus liegt auf dem Empowerment junger Menschen, der Sichtbarkeit von Engagement und neuen Ansätzen im Fundraising.
Die ersten Workshops sind vorbei. Zeit für ein Getränk und los zum nächsten Workshop!
Wie Nonprofits mit Predictive Analytics ihren Spendenbestand und ihre Fundraising-Entscheidungen besser steuern
Viele gemeinnützige Organisationen steuern ihre Spendenakquise noch immer primär mit klassischen RFMR-Logiken. Wer seinen Spendenbestand zukunftssicher entwickeln will, muss den Schritt von der bloßen Verwaltung hin zu einer proaktiven, datenbasierten Steuerung gehen.
Ausgangspunkt des Vortrags ist ein konkreter Praxisfall aus der Reaktivierung inaktiver Spender:innen. An ihm wird deutlich, wie datenbasierte Modelle helfen, Zielgruppen präziser zu identifizieren, Forecasts verlässlicher zu machen und den Mitteleinsatz effizienter zu lenken. Im Mittelpunkt steht die Managementfrage: Wen sollten wir mit welchem Ziel ansprechen? Der Case zeigt, dass Predictive Analytics die Effizienz der Reaktivierung steigert und Prognosen im Praxiseinsatz unverzichtbar werden. Der Praxisfall zeigt, dass Predictive Analytics die Effizienz der Reaktivierung steigern kann und bessere Entscheidungen über die Budgetallokation ermöglicht.
Der eigentliche Mehrwert geht jedoch über die Reaktivierung hinaus. Ein prädiktiver Ansatz schlägt die Brücke zu den großen Steuerungsfragen im Fundraising:
Bestandsentwicklung: Wie entwickeln sich unsere Segmente langfristig
Planungssicherheit: Wie generieren wir belastbare Forecasts zu unseren Einnahmen?
wie könne wir optimale Segmentierungen und Selektionen in unseren Adressen erreichen unter optimaler Effizienz
Segment-Profitabilität: Welche Zielgruppen sind künftig wirtschaftlich tragfähig?
Investitionssteuerung: Wie erreichen wir stabiles Wachstum bei gleichzeitiger Effizienz in der Akquise?
Gerade für mittlere und große Organisationen wird damit ein Systemwechsel greifbar: weg vom reinen Blick auf vergangene Spendenmuster (oft RFMR), hin zur Etablierung von Predictive-Ansätzen als zentrales Steuerungselement für den gesamten Spendenbestand.
Sabine Wagner (Wagner Fundraising)
Sabine Wagner ist Strategieberaterin für Fundraising mit besonderem Schwerpunkt auf Online-Fundraising. Nach erfolgreichen Stationen in leitenden Funktionen bei UNICEF Deutschland, dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und AZ fundraising services, sowie zuletzt als Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Qmart AG (Zürich), hat sie sich Anfang 2025 mit wagner-fundraising.com selbstständig gemacht.
Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Fundraising, Marketing und der digitalen Transformation begleitet sie gemeinnützige Organisationen dabei, ihre Fundraising-Aktivitäten strategisch neu auszurichten und digitale Chancen zielgerichtet zu nutzen. Sie verbindet strategisches Denken mit kreativer Umsetzungsstärke und einer tiefen Leidenschaft für gesellschaftlichen Wandel. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung nachhaltiger Fundraisingstrategien, dem Ausbau digitaler Spendenkanäle und der Schaffung zukunftsfähiger Strukturen, die Wirkung und Effizienz verbinden.
Als langjähriges Vorstandsmitglied des Deutschen Fundraising Verbands engagiert sie sich zudem für die Weiterentwicklung und Professionalisierung der Branche.
Parsis Dastani (Dastani Consulting GmbH)
Dr. Parsis Dastani ist Gründer und Geschäftsführer der Dastani Consulting GmbH, einer führenden Unternehmensberatung für Predictive Analytics und Predictive Sales. Seit 1997 entwickelt er mit seinem Team datenbasierte Prognosemodelle für Marketing und Vertrieb.
Unternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich nutzen diese Modelle, um Vertriebs- und Marketingpotenziale besser zu erkennen, Kunden zu reaktivieren und gezielt Neukunden zu gewinnen. Dastani Consulting arbeitet branchenübergreifend, unter anderem für Kunden aus Automobil, Logistik, Maschinenbau, Handel und Non-Profit.
TBA
N.N. (TBA)
TBA
In meinem Beitrag geht es um Anlassspenden – besonders um Kondolenzspenden, bei denen Menschen im Gedenken an einen geliebten Menschen Gutes tun. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, denn es zeigt, wie Trauer in Hoffnung und Hilfe für andere verwandelt werden kann.
Ich erläutere, wie Organisationen diese sensiblen Momente einfühlsam begleiten und Anlassspenden gestalten können, die Trost spenden und gleichzeitig nachhaltige Wirkung entfalten. Auch andere Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen oder Weihnachtsmärkte werden einbezogen, um die Vielfalt von Anlassspenden sichtbar zu machen.
Der Workshop ist dialogorientiert angelegt: Fragen, Erfahrungsaustausch und Reflexion aus der Praxis der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht. Ziel ist es, gemeinsam ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie Anlassspenden taktvoll beworben werden können – klar, empathisch und wirkungsvoll.
Aliki Marouli (Alzheimer Forschung Initiative e. V.)
Ich engagiere mich seit über 25 Jahren mit Leidenschaft für die Alzheimer Forschung Initiative e.V. Als Referentin für Anlass-Spenden begleite ich Menschen in sensiblen Momenten – von Kondolenzspenden bis zu Geburtstags- oder Jubiläumsaktionen – und gestalte jede Initiative taktvoll, wirkungsvoll und von Herzen. Ich konzipiere und organisiere Spendenaktionen eigenverantwortlich, pflege den Kontakt zu Initiatorinnen, entwickle Werbematerialien, begleite alle Prozesse von Dankbriefen bis Statistiken, übernehme das Beschwerdemanagement und berate griechischsprachige Spenderinnen. Dabei verbinde ich Empathie mit Professionalität und inspiriere Menschen, ihre persönliche Verbundenheit in nachhaltige Unterstützung für die Alzheimer-Forschung zu verwandeln.
Beziehungspflege durch Mailings – Zwei Mailingprofis berichten aus der Praxis
Dialog statt Dauerwerbung: Das klassische Spendenmailing ist weit mehr als ein Fundraising-Instrument – es ist ein kraftvolles Werkzeug der Beziehungspflege. In diesem Workshop erfahrt ihr, wie ihr mit gezielten Mailings Dankbarkeit ausdrückt, Vertrauen stärkt und Authentizität vermittelt. Wir schauen uns an, wie man aus neuen Spender:innen langfristige Unterstützer:innen macht oder inaktive Spender:innen erfolgreich reaktiviert.
Die beiden Mailingfans und -profis Christiane Kook (Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V.) und Alexander Purps (NABU) geben anhand konkreter Praxisbeispiele Einblicke, was gute Kommunikation auf Papier ausmacht – und wie Print sinnvoll digital ergänzt werden kann. Spannend dabei: Die beiden kommen aus unterschiedlichen Fundraisingwelten - aus dem Naturschutz und aus einer humanitären Hilfsorganisation. Dadurch ergeben sich deutliche Unterschiede in Ansprache, Tonalität und Wirkung.
Im gemeinsamen Austausch möchten die beiden mit euch ins Gespräch kommen: Was funktioniert bei euch gut, um Spender:innen zu binden – und was eher nicht? Ob NGO oder Agentur – alle sind herzlich eingeladen, Mailingmuster mitzubringen, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und voneinander zu lernen. Nehmt neue Impulse und frische Inspirationen für eure nächsten Mailings mit.
Fazit: Ein Workshop für alle, die postalische Spendenmailings nicht nur als reinen „Jetzt spenden!“-Brief, sondern als echte Herzenspost verstehen – die länger wirkt als jeder Pixel. 💛
Christiane Kook (Help – Hilfe zur Selbsthilfe e. V.)
Seit Ende 2023 unterstützt Christiane Kook als Referentin Fundraising/Direktmarketing die humanitäre Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.. Zuvor war sie fünf Jahre auf Agenturseite tätig und betreute Non-Profit-Kunden im Mailingbereich. Davor war sie viele Jahre als Referentin Fundraising in einer Tierschutzorganisation beschäftigt und bietet auch Direktmarketing-Erfahrung im Profitbereich.
Alexander Purps (NABU)
Seit 2013 bestreitet Alexander Purps das Direktmarketing im Bundesverband der Natur- und Umweltschutzorganisation NABU. Zuvor war er in fast allen Sektoren der Gemeinnützigkeit als Fundraiser beschäftigt. Seine erste Stelle trat er 1997 bei der Gesellschaft für bedrohte Völker an und unterstützte dort u.a. die Verurteilung von Kriegsverbrechern aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Dieses Panel der Fachgruppe Fördermittelfundraising bringt Fördermittelfundraiser:innen und Mitarbeitende aus Stiftungsverwaltungen, die Treuhandstiftungen und rechtsfähige Stiftungen unter ihrem Dach professionell betreuen, in den direkten Austausch. Im Fokus stehen Erwartungen an Projekte, sinnvolle Zeitpunkte für Kontaktaufnahme sowie Wege zu Kooperation und möglicherweise auch gemeinsamen Projektentwicklungen. Ziel ist es, durch Dialog bessere Projekte und passgenauere Anträge zu ermöglichen, aber auch Chancen auf freie Mittel zu nutzen, die bislang noch nicht ausgeschöpft wurden.
Podiumsgäste:
Gerit Reimann, Geschäftsführerin, Haus des Stiftens gGmbH
Martina Kreimann, Leitung Programme, Kommunale Stiftungen Münster
Dr. Anna Kraftsoff, Leiterin Büro Berlin, Deutsches Stiftungszentrum GmbH im Stifterverband
N.N.
Als Marina Weisband 2025 den Preis als Didacta-Botschafterin ablehnte und stattdessen zu Spenden aufrief, wurde deutlich: Eine klare Haltung kann mehr bewirken als Auszeichnungen und Anerkennung.
Die Session beleuchtet, wie Werte und Überzeugungen zur Motivation werden. Für Organisationen ebenso wie für Spender*innen. Haltung zeigt Profil, schafft Vertrauen und kann zum entscheidenden Faktor in Spendenkampagnen werden.
Am Beispiel der Spendenkampagne von aula rund um die Ablehnung des Didacta-Preises 2025 diskutieren wir, wie Fundraiser*innen mit authentischen Botschaften und klarer Haltung Vertrauen aufbauen und warum eine solche moralische Standfestigkeit nicht nur das Fundraising stärkt, sondern auch unsere Zivilgesellschaft als Ganzes.
Methode: Der Workshop ist offen, partizipativ und dialogorientiert gestaltet. Nach einem kurzen Impuls zu Haltung und Glaubwürdigkeit im Fundraising tauschen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über eigene Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam im Sinne von aula 'wilde Ideen', wie Haltung in der Praxis sichtbar und wirksam werden kann.
Marina Weisband (aula gGmbH)
Marina Weisband ist Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin. Sie ist Mitgründerin von aula, einem digital gestützten Beteiligungskonzept, das Selbstwirksamkeit und Mitbestimmung von Schüler*innen fördert. In Vorträgen, Workshops und Medienbeiträgen spricht sie über politische Partizipation, digitale Gesellschaft, Bildung und den Umgang mit gesellschaftlichen Krisen.
Carolina Hanke (aula gGmbH)
Bei aula verknüpft Carolina Hanke seit 2024 Community Engagement, Impact Communications und Fundraising, um Menschen für demokratische Themen zu begeistern und langfristig zu aktivieren. Sie entwicklt partizipative Formate, kreative Kampagnen und neue Wege der Zusammenarbeit. Immer mit dem Ziel, Wirkung sichtbar zu machen und gemeinsames Ausprobieren zu fördern.
Face-to-Face-Fundraising (F2F) ist und bleibt einer der effektivsten Instrumente, neue Spender:innen zu gewinnen. Doch der öffentliche Druck wächst, und die Frage nach ethischen Standards sowie wirtschaftlicher Nachhaltigkeit wird immer lauter.
Mit einem einzigartigen Doppelblick auf globale Trends und die erfolgreiche deutsche Qualitätsinitiative zeigen wir Ihnen wie Sie diese Herausforderungen meistern können.
Was Sie erwartet:
Exklusive globale Daten: Wir starten mit den Ergebnissen der ersten weltweiten Umfrage des International Public Fundraising Council (IPFC). Erfahren Sie, wie andere Länder mit Vergütung, Regulierung und öffentlichem Vertrauen umgehen und welche globalen Herausforderungen uns alle verbinden.
Das deutsche Erfolgsmodell: Auf Basis dieser Erkenntnisse tauchen wir ein in die Arbeit der Qualitätsinitiative Straßen- und Haustürwerbung (Q!SH e.V.). Lernen Sie das Vorzeigemodell kennen, das mit einem anerkannten Qualitätssiegel, verpflichtenden Mitarbeitenden-Zertifizierungen, systematischem Mystery-Shopping und kooperativen Kommunalkooperationen einen neuen Standard setzt.
Der Praxis-Brückenschlag: Wir übersetzen globale Erkenntnisse in lokale Umsetzung. Sie erhalten nicht nur strategische Einblicke, sondern konkrete Instrumente, um Ihre eigenen F2F-Aktivitäten zu professionalisieren, egal, ob Sie gerade erst starten oder bestehende Kampagnen optimieren wollen.
Das nehmen Sie mit:
Exklusive Einblicke in die IPFC-Daten zu internationalen F2F-Märkten.
Praxis-Know-how zu den Q!SH-Instrumenten: Siegel, Zertifizierung, Mystery-Shopping und Kommunalkooperation.
Eine vergleichende Perspektive zwischen internationalen Trends und deutscher Best Practice.
Konkrete Handlungsempfehlungen für NGOs, Agenturen und Regulierungsgremien.
Impulse, wie Sie Ihre eigenen Ansätze durch Vernetzung und Standardisierung zukunftssicher machen.
Ideal für:
F2F-Verantwortliche in NGOs und Agenturen, Fundraising-Leitungen, Qualitäts- und Compliance-Beauftragte sowie alle, die evidenzbasierte Einblicke in die Zukunft des Face-to-Face-Fundraisings suchen.
Ricarda Raths (QISH e.V.)
Ricarda ist eine erfahrene Philanthropie-Expertin mit einer ausgeprägten visionären und gestalterischen Kraft. Seit 1998 setzt sie sich für die Professionalisierung des Fundraisings ein und initiiert wegweisende Projekte wie die Gründung der QISH, deren Vorsitz sie innehat, und die Mitgestaltung des Operndorf Afrika, dessen Vorständin sie ist. Die studierte Betriebswirtin und Fundraiserin verbindet strategisches "Hirn" mit "Herz", was sie in früheren Leitungsposition, u.a. beim WWF und heute als Gründerin der aktiven Agentur Charityworld unter Beweis stellt. Als CEO, Dozentin und Autorin gestaltet sie die Zukunft der Philanthropie.
Nadine Kölzig (Aktion gegen den Hunger / Action contre la faim)
Nadine Kölzig ist Face-to-Face-Expertin und Fundraising-Managerin bei Aktion gegen den Hunger / Action contre la Faim sowie Vorständin der Q!SH e.V. Seit mehr als 15 Jahren bewegt sie sich an der Schnittstelle von Strategie, Praxis und Leadership im Face-to-Face-Fundraising. Als Coachin und Sparringspartnerin begleitet sie Fundraiser*innen und Teams in ihrer professionellen Weiterentwicklung und arbeitet eng mit nationalen wie internationalen F2F-Communities zusammen. Als Speakerin auf dem Internationalen Face-to-Face-Fundraising-Kongress 2025 setzte sie Impulse zur internationalen Vernetzung und zeigte auf, wie globale Fundraising-Strategien mit lokalen Realitäten in Einklang gebracht werden können.
Franz Wissmann (DialogDirect)
Franz Wissmann ist Mitbegründer der DialogDirect Agentur Gruppe, dem Pionier der Standplatzkampagnen in Europa und ist Mitglied des DFRV, des FVA, sowie der Qualitätsinitiative Förderwerbung in Österreich. Zudem ist er 2. Vorsitzender der Qualitätsinitiative, QISH. Weiters ist er Mit-Initiator und Vice-Chairman des IPFC (International Public Fundraising Council), einem globalen Zusammenschluss von Selbstregulierungsorganisationen im Face-to-Face Fundraising Bereich.
Er ist Dozent an der Fundraising Akademie Frankfurt und an der HWG in Ludwigshafen.
Er war auch im Fachbeirat für das Untersuchungsvorhaben „Spendenorganisationen“ der Stiftung Warentest und ist Mitautor in diversen Fachpublikationen im deutschsprachigen Raum.
"Creator-Fundraising ist mehr als ein kurzfristiger Trend: Es eröffnet Organisationen neue Möglichkeiten, Spenden über bestehende Communitys zu generieren. Menschen vertrauen zunehmend Einzelpersonen und Peer-Empfehlungen. Und genau hier setzen Creator:innen als Multiplikator:innen an - nicht nur, um Aufmerksamkeit zu schaffen, sondern auch um ihre Community gezielt für eigene Spendenaktionen zu aktivieren.
In diesem Vortrag lernen die Teilnehmer:innen, warum Creator-Fundraising heute und in Zukunft eine wichtige Bedeutung für Fundraising hat und welche Erfolgsfaktoren den Unterschied machen. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt der Vortrag, wie Organisationen Creator-Kooperationen erfolgreich gestalten können, ohne Authentizität oder Vertrauen zu gefährden."
Erfahrungsgemäß gibt es viele Fragen zu dem Thema, weshalb ich ein offenes Format mit viel Zeit für Fragen bzw. einen Erfahrungsaustausch geben möchte - mindestens 20 Minuten am Ende.
Ceylan Isik (betterplace.org)
Ceylan Isik begleitet bei betterplace.org Creator:innen bei ihren Charity-Stream-Aktionen. Nach ihrer Arbeit in der Mediabranche und einem Ehrenamt bei Visions for Children e.V. hat sie sich 2021 Vollzeit der Non-Profit-Welt gewidmet. Bei betterplace.org kombiniert sie ihre Leidenschaft für digitale Kampagnen und ihr Engagement für gemeinnützige Organisationen.
Mittagspause! Und die Auswahl fällt danach auch nicht schwer, da sich eine BigSession im Kuppelsaal anschließt.
Bei Omaze sind wir überzeugt: Niemand sollte sich zwischen großen Träumen und echtem gesellschaftlichem Beitrag entscheiden müssen. Als staatlich genehmigte Soziallotterie verbinden wir Entertainment mit echter sozialer Wirkung und zeigen, wie Fundraising, Reichweite und Impact gemeinsam größer werden können.
In unserer Kick-off-Session stellen wir Omaze und unsere Arbeitsweise vor: Wer wir sind, wofür wir stehen und wie wir mit unseren Partnerorganisationen zusammenarbeiten.
Omaze wurde 2012 in den USA gegründet, ist seit 2020 in Großbritannien aktiv und seit 2025 auch in Deutschland präsent. Weltweit haben wir bereits über 200 Mio.€ für Partnerorganisationen wie Alzheimer Research, British Heart Foundation, WWF, SOS-Kinderdörfer weltweit, Plan International, Die Arche u. v. m. bereitgestellt.
Neugierig, wie wir Entertainment und Wirkung zusammenbringen und welche Chancen sich daraus für Partnerschaften ergeben? Dann freuen wir uns auf deine Teilnahme.
Marc Jedlicki (Omaze Germany)
Nach seinem Studium an der European Business School und ersten Erfahrungen im Investment Banking und Asset Management gründete Marc Jedlicki 2021 die Soziallotterie Onestly als moderne Alternative zu etablierten Formaten und baute diese erfolgreich zu einer Plattform mit über 50.000 zahlenden Kunden aus. Nach einem erfolgreichen Zusammenschluss bildet Onestly die Grundlage für den Markteintritt von Omaze in Deutschland. Seit Beginn seiner Tätigkeit bei Omaze verantwortet Marc den Bereich Partnerschaften sowie den Aufbau des Charity-Ökosystems in Deutschland. In dieser Rolle hat er unter anderem Kooperationen mit Organisationen wie SOS-Kinderdörfer weltweit, Plan International, Deutscher Tierschutzbund, Die Arche, Water Is Right und Die Johanniter initiiert und aufgebaut.
Pablo Friedrich (Omaze Germany)
tba
TBA
Noch schnell einen Kaffee, Tee oder ein Wasser und dann los zum nächsten Workshop!
Viele kennen das Problem:
Ein Klick über Meta oder TikTok, ein Lead, ein Shopkauf, ein Newsletter Sign Up und vielleicht sogar eine erste Spende – und dann Funkstille. Wie beim Dating bleibt es beim ersten Kontakt. Keine Beziehung, keine Bindung, kein Wiedersehen.
Wir zeigen am Beispiel von Leave No One Behind, wie Donor Journeys als Beziehungsarbeit funktionieren:
Touchpoints werden zu sinnvollen „Dates“, E-Mails zum Beziehungsanker und digitale Kanäle werden endlich sinnvoll miteinander verzahnt.
Wir zeigen konkret, wie Meta Ads und TikTok Lead Kampagnen sinnvoll in E-Mail-Journeys überführt werden, wie Erstspender:innen gezielt in Dauerspender:innen entwickelt werden, wie Shop, Einzelspenden und Reaktivierungs-Journeys zusammenspielen, statt nebeneinander zu existieren, und wie Altspender:innen zurückgewonnen werden, ohne wie verzweifelte Ex-Nachrichten zu wirken.
Fundraising funktioniert wie Dating: Reichweite bringt Matches – aber nur gute Journeys bringen Beziehungen.
Ilona Diefenbach (Leave No One Behind / Frag den Staat/ Correctiv/ Kein Bock auf Nazis usw.)
Ilona arbeitet mit NGOs und Social Businesses an der Weiterentwicklung von digitalem Fundraising und Online-Marketing. Sie begleitet Organisationen wie Leave No One Behind, Sea-Watch, Cadus, FragDenStaat, CORRECTIV, Reporter ohne Grenzen und Kein Bock auf Nazis – von digitaler Strategie über Performance-Kampagnen bis hin zu automatisierten Donor Journeys. Dabei verbindet sie datenbasierte Entscheidungen mit kreativen, auch unkonventionellen Formaten: von Lead-Funnels und E-Mail-Automatisierung bis hin zu neuen Plattformen, experimentellen Kampagnen und Formaten jenseits klassischer Fundraising-Logiken. Ein zentraler Fokus ihrer Arbeit ist Wissenstransfer – mit dem Ziel, Organisationen zu befähigen, digitales Fundraising langfristig eigenständig, strategisch und nachhaltig zu betreiben.
Dr. Lasse Meissner (vecovio)
Lasse unterstützt Unternehmen und Organisationen bei ihrer digitalen und nachhaltigen Transformation – ökonomisch, ökologisch und sozial. Mit der Gründung der vecovio GmbH verfolgt er das Ziel, Nachhaltigkeit pragmatisch und wirksam umzusetzen: durch schlanke Prozesse, klare Systeme und Lösungen, die echte Probleme adressieren. Zuvor war er als Geschäftsleiter bei der Marke BUTLERS für E-Commerce, Digital-Marketing, CRM und Customer Experience verantwortlich und weiß aus der Praxis, welches Potenzial in der nachhaltigen Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen – insbesondere auch in NGOs – steckt.
Generative AI claims to offer lower costs and faster creative development, but does it cost us donor trust and ultimately response? From 'fake' beneficiaries to algorithmic bias, the line between innovation and deception is blurring.
This session moves beyond the hype to provide hard data. We unveil exclusive new research surveying German donors on their specific attitudes toward AI in fundraising. Does knowing an image is AI-generated lower a donor's willingness to donate? Does a "Made with AI" label build trust or kill conversion?
We will dissect real-world cases and apply our research findings to answer the sector's biggest question: Can we use AI in fundraising without losing our integrity?
Interactive Elements:
Real vs. Robot: A live voting challenge - can you distinguish human imagery from AI-generated content?
The Ethics Tribunal: We present various scenarios of using AI. The room votes on whether it’s an acceptable use of AI or not.
Saleem Tejani (DTV Group)
Saleem Tejani is the Digital Strategy Director at DTV Group, a global fundraising agency with offices in Germany and the UK. He brings over two decades of fundraising expertise from pivotal roles at leading international agencies. Saleem has been instrumental in guiding charities globally to grow highly effective digital acquisition, retention, and legacy programs, helping organisations navigate the transition to digital-first fundraising. At DTV, Saleem leads the agency's AI innovation, helping build frameworks that balance creative efficiency with the need for transparency and authenticity. His love of fundraising is matched only by his passion for creative innovation and digital disruption.
Elisabeth Pachleitner (DTV Germany)
Elisabeth ist eine ausgewiesene Expertin für DRTV und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in deutschen und österreichischen Märkten. Seit 2017 bei DTV Germany, unterstützt sie Organisationen dabei, wirkungsvoll im Fernsehen zu fundraisen. In dieser Zeit hat sie erfolgreiche Programme für renommierte Organisationen wie Greenpeace, WWF, Amnesty International und CBM aufgebaut und weiterentwickelt. Mit nachweislicher Erfahrung in der Konzeption, Umsetzung und Betreuung von Kampagnen weiß Elisabeth, wie DRTV für Organisationen jeder Größe erfolgreich eingesetzt werden kann.
Der Programmbeitrag beleuchtet, wie die Prinzipien der Gemeinwohl-Ökonomie konkrete Orientierung für zeitgemäßes Fundraising mit Unternehmen geben können. Ausgehend von aktuellen gesellschaftlichen Spannungsfeldern – Ungleichheit, Angst, Vertrauensverlust, Polarisierung – wird aufgezeigt, wie solidarisches Wirtschaften und soziale Gerechtigkeit als strategische Leitplanken für Unternehmen wirksam werden.
Methodisch ist der Beitrag als offenes, interaktives Format angelegt. Nach einem kurzen Impuls stehen vor allem dialogische Elemente im Vordergrund: In einer interaktiven Diskussion reflektieren die Teilnehmenden eigene Praxiserfahrungen, Zielkonflikte und Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit mit Unternehmen. Dies ermöglicht einen Perspektivwechsel und eine gemeinsame Verdichtung zentraler Erkenntnisse. Ziel des interaktiven Workshops ist ein kollektiver Lernraum, in dem gemeinsam konkrete Ansatzpunkte für solidarisches und gerechtes Wirtschaften auf Basis der Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt und für das Fundraising nutzbar gemacht werden können.
Thomas Schiffelmann (Handicap International e.V.)
Thomas Schiffelmann ist Leiter Marketing der humanitären Hilfsorganisation Handicap International und Ko-Leiter der Fachgruppe Gemeinwohl-Ökonomie im Deutschen Fundraising Verband. Zudem promoviert er aktuell nebenberuflich zu "Menschenwürde in der Wirtschaft" an der Munich Business School in Partnerschaft mit der Sheffield Hallam University.
Die Aufmerksamkeit von Unterstützer*innen ist begrenzt, klassische Fundraising-Kanäle stoßen an ihre Grenzen. NGOs brauchen neue Wege, um ihre Themen sichtbar zu machen – dort, wo Menschen sie im Alltag wahrnehmen. Social Product entwickelt dafür Alltagsprodukte wie Lebensmittel oder Drogerieartikel, die Botschaften von NGO's direkt ins tägliche Leben bringen und zugleich Einnahmen für Projekte generieren.
In dieser 60-minütigen Session zeigen social product und RSF Fundraising anhand ihrer Kooperation, wie wirkungsstarke Produktpartnerschaften entstehen. Social Product arbeitet mit verschiedenen NGOs und hat bereits mehrere Impact-Produkte im Handel. Die Beispiele verdeutlichen, wie Kooperationen Sichtbarkeit schaffen, Einnahmen generieren und als Impuls für eigene Ideen dienen.
Nach kurzen Impulsen zu „Everyday Visibility“ entwickeln die Teilnehmenden in interaktiven Gruppen kreative Ansätze: Wie lassen sich NGO-Botschaften über Produkte, Nutzungsmomente oder Orte transportieren? Der Workshop vermittelt praxisnahe Learnings und eröffnet neue Perspektiven für innovative, alltagsnahe Kommunikation.
André Lau (social products 4all GmbH)
Jurist und Unternehmer mit langjähriger Erfahrung in markenbasierten Kooperationen. Nach Stationen als Regionalleitung bei Bionade und als Geschäftsführer der Viva con Agua Wasser GmbH (2011–2021) ist er heute Co-Gründer und Geschäftsführer der social product 4all GmbH. Sein Fokus liegt auf Impact-Produkten, strategischen NGO-Partnerschaften und der Entwicklung neuer Erlösmodelle für gesellschaftliche Themen.
Natalie Carl (Reporter ohne Grenzen e.V.)
Humangeographin, Fundraising-Referentin bei Reporter ohne Grenzen mit den Schwerpunkten institutionelle Finanzierungen und Kooperationen zur Sichtbarmachung der Organisation.
Vertreter:innen von Fördermittelgebern geben Einblicke, wie sie auf die aktuellen Umbrüche im Fördermarkt reagieren: auf sprunghaft steigende Antragszahlen, knapper werdende öffentliche Mittel, Einsatz von KI-Tools und Wegfall im Eigenmitteln. Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle Wirkung weiterhin spielt – und welche weiteren Kriterien bei Auswahl, Priorisierung und Steuerung von Förderungen an Bedeutung gewinnen. Das Panel zeigt, was Antragstellende daraus für ihre Positionierung, ihre Anträge und die Kommunikation mit Förderpartner ableiten können.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
Wie verändert sich der Fördermittelmarkt derzeit aus Sicht der Fördermittelgeber:innen?
Welche Rolle spielt Wirkung heute in Förderentscheidungen – und wo stößt sie als Kriterium an Grenzen?
Wie passen Förderinstitutionen ihre Programme und Verfahren an die aktuelle Antragslage und knapper werdende Mittel an?
Wie können Antragstellende Wirkungs-, Tätigkeits- und Jahresberichte von Fördermittelgebern systematisch lesen und für ihre eigene Antragstellung nutzen?
Was sollten Organisationen in einem Fördermarkt im Umbruch künftig anders machen, um förderfähig und anschlussfähig zu bleiben?
Gesprächsgäste:
Dr. Dennis Bock, Leitung Strategie & Förderwesen, Deutsche Fernsehlotterie Stiftung
Leonie Storek, One Foundation
Gesche Thörl, Leitung Beratung SKala-Campus
Dr. Maja Sibylle Pflüger, Leiterin Fördermanagement, Crespo Foundation sowie Leiterin des Arbeitskreises Förderstiftungen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen
Moderation: Christian Fischbach und Torsten Schmotz (FG Fördermittel)
I am a Brit. I can’t tell you what to say in German. But I can help you say what your prospects want to hear. I have listened to 38,000 prospects globally and around 5,000 in the EU (where “forced heirship” is almost identical). This session focuses on conversations everywhere: at events, on the phone, one to one with major donors, emails and thank you letters. The session will also debate what makes people DO IT when the usual problem is “It can wait until tomorrow”.
Conversations can be easy, uplifting and short.
So, I will make loads of suggestions but together we can agree “the German way of making testaments and legacies happen”.
Join me, challenge me and attend with an open mind (I will have one too!). Together we can help raise a fortune. But not by the end of 2026
Richard Radcliffe (Radcliffe Consulting)
After 35 years of working on advancing legacy giving in over 30 countries he knows a lot. But he is still on a learning curve.
He has worked with over 600 charities in 30 countries.
He has trained over 40,000 people to communicate legacies in an upbeat but sensitive way.
He has drafted over 500 legacy strategies/action plans
He shares his knowledge gained from over 37,000 supporters he has met in legacy focus groups (globally).
His talks and advice are frank and beautifully practical.
He hates jargon.
He loves asking questions and listening to answers.
He loves drafting legacy communications which attract attention.
He is sensitive to the fact that we never know anyone’s life journey and so care must be taken not to upset or annoy anyone.
Warum Teamzusammensetzung über Fundraising-Erfolg entscheidet
Viele Organisationen investieren viel Zeit in Strategien – und zu wenig in die Frage, wer sie eigentlich umsetzt. Der Beitrag zeigt, warum Fundraising-Erfolg weniger von perfekten Plänen als von der richtigen Teamzusammensetzung abhängt. Anhand von Praxisbeispielen und organisationspsychologischen Erkenntnissen wird deutlich, welche Kompetenzen, Rollen und Persönlichkeitsprofile Fundraising-Teams wirklich leistungsfähig machen – und welche typischen Fehlannahmen Teams ausbremsen.
Schwerpunkte:
Kompetenz-Mix statt „eierlegende Wollmilchsau“
Rollenklärung vs. Stellenbeschreibungen
Diversity als Performancefaktor (nicht als „Add-on“)
Typische Team-Fallen im Fundraising
Wiebke Doktor (Conversio Institut)
Wiebke Doktor – Theaterwissenschaftlerin (M.A.), Fundraising-Managerin, Systemische Beraterin Wiebke Doktor ist Geschäftsführerin des Conversio Institutes und berät seit 20 Jahren Organisationen beim Auf- und Ausbau von Fundraising-Strategien und bei der Organisationsentwicklung. Sie ist Fundraising-Managerin, ausgebildet in systemischer Beratung und begleitet komplette Prozesse der Integration von Fundraising in vorhandene Strukturen. Als Coach berät sie Teams und Führungskräfte auf dem Weg zu gelingender Zusammenarbeit.
Über 800.000 € Spendenerlöse an einem Abend – das war das Ergebnis der ersten Hoffnungsträger Gala im November 2023. Mit der aktuellen Gala Ende 2025 konnten wir dieses Spendenergebnis noch übertreffen. Prominente Unterstützer und Großspender aus verschiedensten Branchen trugen zu diesem Erfolg bei. Ein klares inhaltliches Konzept, Transparenz und echte Begegnungen waren dabei entscheidend: Gäste erlebten die Wirkung unserer Hoffnungshäuser unmittelbar - durch persönliche Berichte von Bewohnern, Gespräche auf Augenhöhe und durch eine Silent Auction, die Beziehung und Beteiligung in den Mittelpunkt stellt.
In unserem Praxisbericht geben wir Einblicke in Konzeption, Dramaturgie und Organisation der Gala. Welche Rolle spielen wirkungsvolles Storytelling, Moderation und Timing? Wie gelingt Fundraising ohne Druck, aber mit hoher Beteiligung? Was waren unsere größten Learnings? Wir geben Einblicke, teilen unsere Expertise und freuen uns auf Ihre Erfahrungen sowie den gemeinsamen Austausch.
Stefanie Köppl-Rau (Hoffnungsträger Stiftung)
Stefanie Köppl-Rau ist leitende Angestellte im Geschäftsbereich Hoffnungshaus der Hoffnungsträger Stiftung und verantwortet dort das Fundraising. Sie kann auf 25 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche zurückblicken, war Spezialistin für Finanzierungen und Vermögensanlagen im Private Banking. Seit 2017 ist die Bankfachwirtin und Fundraising Managerin hauptamtlich im Fundraising tätig. Neben weiteren Aufsichtsrats- und Vorstandämtern ist sie ehrenamtlich auch im Beirat des Deutschen Fundraising Verbandes aktiv und hat die Co-Leitung der Regionalgruppe Stuttgart inne.
Daniela Höpfinger (Hoffnungsträger Stiftung)
Daniela Höpfinger bringt mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im strategischen und operativen Marketing in Wirtschafts- und Non-Profit-Organisationen mit. In ihren bisherigen Funktionen entwickelte und steuerte sie Markenstrategien, Marktforschungsprojekte, kanalübergreifende Kampagnen und integrierte Kommunikationskonzepte. Heute verantwortet sie Marketingprojekte innerhalb der Hoffnungsträger Gruppe und verbindet professionelles Marketing mit sozialem Auftrag, nachhaltiger Markenführung und wirkungsvoller Kommunikation.
Jetzt noch eine kurze Pause und dann geht es los mit der letzten Runde Workshops für heute!
Deutschland braucht Erbschaftsfundraising, doch kaum eine Branche weiß so wenig über ihre Zielgruppe. Das ändert sich jetzt: Erstmals liegen Daten aus 2.000 in den letzten zwei Jahren digital erstellten Testamentvorlagen deutscher Erblasser vor. Die größte Analyse tatsächlichen Testierverhaltens im deutschen Markt zeigt, WANN Menschen testieren, WER testiert und AN WEN vererbt wird. Welche demografischen Gruppen berücksichtigen NGOs besonders häufig? Wie hoch fallen Erbanteile aus? Welche Zielgruppen werden übersehen?
Die Erkenntnisse ermöglichen gezielte Ressourcenallokation: welche Zielgruppen prioritär anzusprechen sind, der optimale Kampagnenzeitpunkt und erwartbare Erbanteile je Familienkonstellation. Mit über 400 Milliarden Euro jährlichem Erbvolumen in Deutschland und einer zunehmend digital affinen Erblasser-Generation können NGOs, die ihre Strategien datenbasiert anpassen, massiv profitieren. Die Session ist interaktiv aufgebaut: Anhand konkreter Fragen an das Publikum vergleichen wir die gängige Praxis im Erbschaftsfundraising mit den tatsächlichen Daten und leiten daraus konkrete Strategien ab.
Nicolas Gehrig (DeinAdieu | Testamentservice)
Nicolas Gehrig (M.A. HSG, dipl. Wipäd.) ist Gründer und Geschäftsführer von DeinAdieu, dem führenden Anbieter digitaler Fundraising-Lösungen für Nachlassspenden in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Er verfügt über einen Master in Business Innovation (2009) sowie einen Bachelor in Internationalen Beziehungen (2005) der Universität St. Gallen und ist diplomierter Wirtschaftspädagoge. Seine berufliche Laufbahn begann im Bereich digitaler Plattformen und Geschäftsmodelle, was ihn 2015 zur Gründung von DeinAdieu inspirierte. Unter seiner Leitung hat DeinAdieu Pionierarbeit im digitalen Nachlassfundraising geleistet. Das Unternehmen unterstützt NGOs dabei, testamentarische Zuwendungen zu generieren und langfristige, stabile Finanzierungsquellen aufzubauen. Gleichzeitig betreibt DeinAdieu reichweitenstarke Online-Plattformen in der Schweiz, Deutschland und Österreich, die Privatpersonen bei der Testamenterstellung helfen und NGOs mehr Sichtbarkeit verschaffen – ein entscheidender Vorteil, um in Testamenten berücksichtigt zu werden. Nicolas Gehrig gilt als ausgewiesener Experte für digitales Nachlassfundraising und treibt die Entwicklung innovativer Lösungen voran, die NGOs in ihrer Mission und finanziellen Stabilität nachhaltig unterstützen.
[The workshop will be held in English]
The donation form is the tipping point of your digital strategy. Yet, between the intention to give and the act of actually donating, numerous friction points can still cause generosity to fail. How can you transform your donors' experience into a seamless, impactful, and high-performing online donation journey?
With expertise gained from serving 1,000 European clients, iRaiser invites you to decode the essential elements of a successful digital fundraising campaign. This workshop will be co-hosted by Aurore Nadaud, Head of Digital Performance at Red Cross France. She will share her field experience, success stories, and how she optimized her tools to meet digital fundraising challenges while enhancing the donor experience.
Topics:
Anatomy of a High-Performing Donation Form: What are the best designs, the ideal donation grid, and the essential personalization and reassurance elements to maximize conversion?
Widgets & Marketing: Discover concrete levers to boost the average contribution per donor.
The Art of A/B Testing: Why and how to test form variations to gain impact and validate the ideal version for your audience?
Technological Innovations: Simplify the act of giving with digital wallets (Apple Pay, PayPal) and dynamic journeys to reduce the completion time to under 40 seconds.
Embedded Loyalty: How to naturally transform a one-off donation into a monthly gift (upsell) or suggest an additional donation to fund another project during the payment process?
What you will learn: Participants will have a clear vision of UX and technological best practices to audit their digital donation journey, regardless of the organization's size or cause with first-hand insights from an experienced fundraising manager.
Aurore Nadaud (Red Cross France)
Aurore Nadaud has spent the past decade driving fundraising efforts for the French Red Cross, focusing on volunteer recruitment and engaging students and individuals in life-saving training. Passionate about the digital space, she leverages innovative approaches to turn ideas into impact, guided by a strong belief in the power of collective action.
Simon Romain (iRaiser)
Simon Romain is Chief Creative Officer at iRaiser and has been deeply rooted in the non-profit sector for over 15 years. His work combines strategic fundraising, digital product development, and creative donor activation. He began his career at Oxfam France, where he helped shape the digital transformation of fundraising and, in 2009, launched the Oxfam Trailwalker in France — the country’s first peer-to-peer fundraising event. Building on this experience, Simon founded his own fundraising agency, where he supported more than 30 organizations in developing innovative, scalable fundraising models. Since 2023, Simon is the Chief Creative Officer at iRaiser, a leading provider of digital fundraising technologies for non-profits. His motivation is to rethink fundraising, remove barriers, and inspire as many people as possible to financially support nonprofit organizations.
Einblick in die Herbstkampagne von CORRECTIV: eine digitale, vollständig inhouse umgesetzte Fundraisingkampagne, die eine gesellschaftliche Bedrohung kommunikativ gedreht und in Handlungsenergie übersetzt hat. Ausgangspunkt: gesellschaftliche Bedrohung, Zeitdruck, neue Teammitglieder in Schlüsselrollen und keine Zeit für lange Planung. Statt defensiv zu reagieren, wurde der Angriff autoritärer Netzwerke auf die Demokratie kommunikativ gedreht: Die Bedrohung wurde klar benannt, Verantwortung eindeutig verortet und Unterstützer als Teil der Antwort positioniert. Fundraising wird nicht als Bitte formuliert, sondern als kollektive Verteidigungsstrategie für Demokratie.
Wir zeigen, wie ein klares Narrativ, agiles Arbeiten, ein inhouse aufgebautes Projektmanagement & datenbasiertes Reporting ineinandergreifen, woran es scheitern kann und was andere Organisationen übertragen können. Über Live-Abstimmungen binden wir das Publikum ein, reflektieren Erfahrungen und schließen mit einer Fragerunde.
Annika Lipke (CORRECTIV gGmbH)
Annika Lipke ist Campaignerin bei CORRECTIV und verantwortet die Konzeption, Steuerung und Umsetzung gewinnbringender Kampagnen an der Schnittstelle von Journalismus, Mobilisierung und organisationsübergreifender Zusammenarbeit. In der Herbstkampagne „Der Angriff läuft“ übernahm sie eine zentrale Rolle in der narrativen Entwicklung, im kampagnenübergreifenden Projektmanagement sowie in der internen Koordination zwischen Redaktion, Fundraising, Kommunikation, Design und Geschäftsführung. Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre als Projektmanagerin in einer Agentur für gesellschaftlich relevante Kommunikationskampagnen, insbesondere im Bereich Klimaschutz und öffentliche Auftraggeber. Dort leitete sie komplexe Projekte, entwickelte Kampagnenstrategien, steuerte interdisziplinäre Teams und verantwortete Budget-, Zeit- und Ressourcenplanung. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf strategischem Campaigning mit Blick auf wirkungsorientierter Fundraising-Kommunikation und dem Aufbau skalierbarer Kampagnenstrukturen.
Felix Bähr (CORRECTIV gGmbH)
Felix Bähr ist Online-Fundraising-Spezialist mit Schwerpunkt auf digitaler Spendendengewinnung, CRM-Strukturen und automatisierten Donor Journeys. In seiner aktuellen Tätigkeit bei CORRECTIV sowie in früheren Stationen verantwortete er den Aufbau und die Integration komplexer Daten- und Kommunikationssysteme sowie die Entwicklung datengetriebener Donor-Journeys. Sein fachlicher Fokus liegt auf wachstumsorientiertem Online Fundraising, das neue Zielgruppen über relevante digitale Kanäle erreicht und nachhaltig zu langfristigen Spendendenbeziehungen führt.(Plus optional:) Zu seinen Kernkompetenzen zählen die Analyse und Optimierung komplexer Prozesse, die Steigerung des Spenden-Lifetime-Values sowie die Konzeption wirkungsvoller E-Mail-Formate und Emergency-Fundraising-Blueprints. Neben der operativen Umsetzung automatisierter Fundraising-Strecken verfügt er über umfangreiche Erfahrung in der Schulung von Teams und Kund*innen.
Diese Session ist eine der drei Gewinnersessions vom NextGen Fundraising Summit des DFRV im April 2026.
TBA
N.N.
TBA
IWITOT („I Wish I’d Thought of That“) ist ein unterhaltsames und inspirierendes Format. In dieser mitreißenden Session teilen erfahrene Fundraiser:innen und Newcomer außergewöhnliche Fundraising-Ideen und Kampagnen aus aller Welt – mit einem besonderen Twist: Jede:r Sprecher:in hat genau sieben Minuten Zeit, um eine Kampagne vorzustellen, von der sie sich wünschen, sie selbst entwickelt zu haben.
Die Herausforderung: Es geht darum, mit Leidenschaft und Überzeugung die Ideen anderer vorzustellen – eigene Projekte sind ausgeschlossen, und Ego hat hier keinen Platz.
Nach sechs ebenso überraschenden wie inspirierenden Fundraising-Kampagnen im Jahr 2025 freuen wir uns darauf, 2026 erneut neue spannende Fundraising-Ideen und Kampagnen vorzustellen. IWITOT wurde 2025 erstmals auf dem Deutschen Fundraising Kongress präsentiert und als eine der fünf Sessions für das Virtuelle Best of Deutscher Fundraising Kongress ausgewählt.
Moderation: Marco Kuntze (Relishing Digital)
Marco Kuntze ist ein international erfahrener Experte für digitales Community Fundraising und Gründer von Relishing Digital. Er unterstützt gemeinnützige Organisationen dabei, Community Fundraising erfolgreich aufzubauen und langfristig wirksam einzusetzen – von Spendenaktionen bis hin zu Charityläufen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, Organisationen zu befähigen, Kampagnen wirkungsvoll umzusetzen und zu optimieren sowie aus einzelnen Aktionen strukturierte und nachhaltige Programme zu entwickeln. Marco hat Organisationen wie UNICEF, WWF und Rote Nasen beraten und arbeitet mit Non-Profits im deutschsprachigen Raum sowie international. Seine Expertise basiert auf langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung digitaler Fundraising-Programme, unter anderem aus seiner Zeit bei den Fundraising-Plattformen JustGiving und GivePanel.
Moderation: Sabine Wagner (Wagner Fundraising)
Sabine Wagner ist Strategieberaterin für Fundraising mit besonderem Schwerpunkt auf Online-Fundraising. Nach erfolgreichen Stationen in leitenden Funktionen bei UNICEF Deutschland, dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und AZ fundraising services, sowie zuletzt als Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Qmart AG (Zürich), hat sie sich Anfang 2025 mit wagner-fundraising.com selbstständig gemacht.
Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Fundraising, Marketing und der digitalen Transformation begleitet sie gemeinnützige Organisationen dabei, ihre Fundraising-Aktivitäten strategisch neu auszurichten und digitale Chancen zielgerichtet zu nutzen. Sie verbindet strategisches Denken mit kreativer Umsetzungsstärke und einer tiefen Leidenschaft für gesellschaftlichen Wandel. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung nachhaltiger Fundraisingstrategien, dem Ausbau digitaler Spendenkanäle und der Schaffung zukunftsfähiger Strukturen, die Wirkung und Effizienz verbinden.
Als langjähriges Vorstandsmitglied des Deutschen Fundraising Verbands engagiert sie sich zudem für die Weiterentwicklung und Professionalisierung der Branche.
Das Testament hat ein Imageproblem – und digitales Erbschaftsfundraising hält oft an alten Offline‑Regeln fest.
Amnesty zeigt, dass es anders geht: Wir haben das Thema kommunikativ neu aufgeladen – digital first, modern erzählt und mutig getestet. Statt einer großen Kampagne setzen wir auf agiles, iteratives Arbeiten: Ideen in kurzer Taktung live schalten, testen, lernen & optimieren.
Die Tonalität: nahbar, humorvoll und überraschend modern. Und als Lead‑Magnet kein verstaubter Ratgeber, sondern eine Zeitung im neuen Look – vom Content bis zum Design ein bewusster Bruch mit der Legacy‑Tradition.
Das Ergebnis: Legacy‑Leads für rund 7 €, die wir automatisiert qualifizieren und weiterentwickeln – und eine starke Basis, auf der wir 2026 weiter testen und skalieren können.
Im Vortrag teilen wir Zahlen, Learnings und unser Setup, mit dem Legacy-Akquise heute wirklich digital funktionieren kann. Wir laden das Publikum ein, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam zu diskutieren.
Irina Wotschel (Amnesty International Deutschland e.V.)
Irina Wotschel ist Digital‑ und Kommunikationsstrategin mit über neun Jahren Erfahrung in datengetriebenen Kampagnen und modernen Content‑Ansätzen. Nach Stationen im Agentur‑ und Profitumfeld entschied sie sich bewusst für den Wechsel zu Amnesty, um ihre digitale Expertise im Non‑Profit‑Bereich wirksam einzusetzen. Gemeinsam mit Partnern wie getunik entwickelt sie mutige Ansätze, die etablierte Muster im Legacy‑Fundraising aufbrechen und Raum für neue, moderne Zugänge schaffen. Ihr Fokus liegt darauf, traditionelle Strukturen im Nachlass-Bereich zeitgemäß, nahbar und aktivierend zu erzählen – und deutlich zu machen, dass das Testament kein Thema „für später“ ist, sondern eines, das jede Zielgruppe betrifft und gerade auch jüngere Menschen überraschend gut erreicht.
Astrid Vancraeyenest (getunik GmbH)
Astrid Vancraeyenest ist Expertin für Digital Fundraising mit 9 Jahren Erfahrung im Online Marketing für Social Businesses und Non-Profits. Heute berät und begleitet sie bei getunik NGOs im DACH-Raum bei der Entwicklung und Umsetzung von Fundraising-Strategien und Marketing Kampagnen. Mit innovativen Ansätzen und State-of-the-Art Tools hilft sie Organisationen dabei, ihre Unterstützer*innen mit der passenden Botschaft, zum idealen Zeitpunkt und auf den richtigen Kanälen zu begeistern.
Ein neues CRM einzuführen klingt nach einem planbaren Projekt – und wird in der Realität oft zur Geduldsprobe. Die Björn-Schulz-Stiftung berichtet offen über ihre mehrjährige Reise zu einer neuen Datenbanklösung: von einem gewachsenen System aus Online- und Offline-Spendenkanälen, Spendenquittungen und Buchhaltungsanbindung bis zum Wunsch nach einer zentralen Plattform für Fundraising, Ehrenamt und Erbschaftsmarketing.
Angedacht war ein Datenumzug in eine komplexe Lösung. Trotz intensiver Bemühungen stießen die Projektverantwortlichen immer wieder auf technische und organisatorische Hürden, die einen reibungslosen Übergang verhinderte. Nun wurde entschieden, einen Neustart mit einem spezialisierten Fundraising-CRM zu wagen. Dieses auf die Anforderungen von gemeinnützigen Organisationen zugeschnittene System versprach eine effizientere Verwaltung von Kontakten und Transaktionen. Die Migration umfasste etwa 100.000 Kontakte sowie jährlich rund 12.000 Transaktionen, die sorgfältig übertragen und integriert wurden.
Die Session bietet ungeschönte Einblicke aus dem Organisationsalltag: Was bei CRM-Projekten wirklich schiefgeht, warum „Enterprise“ nicht immer die beste Antwort ist und welche Rolle Bedienbarkeit, Support und klare Kostenstrukturen für den Erfolg spielen.
Ein Erfahrungs-Austausch für alle, die gerade vor einer CRM-Entscheidung stehen.
Dominic Ortelt (Björn Schulz Stiftung)
Dominic Ortelt hat langjährige Erfahrungen in der Projektplanung und schließt als Projektmanager für Digitalisierung und Multimedia die Lücke zwischen dem Fundraising Team, dem Spenderservice, der Buchhaltung und der IT, was Informationsaustausch, Optimierung und Weiterentwicklung von Prozessabläufen und technischen Support anbelangt. Er ist bei der Björn Schulz Stiftung für Digitalisierung und Datenbank Migration im Fundraising zuständig.
Sebastian Otminghaus (FundraisingBox)
Sebastian Otminghaus, Leiter Key Account Management bei der FundraisingBox, hat einen klaren Fokus auf die digitale Transformation von NPOs und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die er stets an den zentralen KPIs Spendenvolumen und Spenderzufriedenheit ausrichtet. Mit 15 Jahren Erfahrung in der Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen jeder Größe ist er ein erfahrener Berater und Fundraising-Experte.
Vergessen Sie mühsame Kaltakquise. Nutzen Sie digitale Förderplattformen als strategische Brücke, um Unternehmen nicht nur als Spender, sondern als echte Partner zu gewinnen.
Wir zeigen, warum Crowdfunding- und Förderplattformen für Fundraiser das effektivste Werkzeug sind, um CSR-Budgets von Unternehmen zu erschließen. Oft scheitern Kooperationen an fehlenden Schnittstellen oder unklarem Nutzen für das Unternehmen. Digitale Plattformen lösen genau dieses Problem: Sie bieten die technologische Basis, auf der Ihre Organisation und das Unternehmen messbare Erfolge feiern können.
In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie diesen „digitalen Handschlag“ für sich nutzen:
Der Hebel-Effekt: Wie Sie durch Matching-Funds oder weitere Fördermechanismen und Unternehmens-Kampagnen Ihre eigenen Fördermittel vervielfachen und gleichzeitig Ihren Spendern einen Anreiz bieten.
Neue Zielgruppen: Erfahren Sie, wie Sie über die Kommunikationskanäle des Unternehmens (Mitarbeitende, Kunden) Reichweite gewinnen, die Sie organisch nie erreichen würden.
Strategische Argumentation: Wir erarbeiten Argumente, mit denen Sie Unternehmen überzeugen – weg vom „Bittsteller“, hin zum Anbieter einer attraktiven CSR-Lösung.
Ihr Take-Away: Sie gehen mit einer klaren Strategie nach Hause, wie Sie Plattformen nicht nur als technisches Tool, sondern als Motor für Ihr Großspenden- und Unternehmensfundraising einsetzen. Wir brechen Silos auf und zeigen, wie Kommunikation und Fundraising hier nahtlos ineinandergreifen.
Philipp Reis (fairplaid GmbH)
Philipp Reis ist Projektcoach bei FAIRPLAID, einem Anbieter für individuelle Förder- und Sponsoringlösungen. FAIRPLAID verknüpft durch Coaching und digitale Tools engagierte Menschen mit passenden Förderern. Philipp unterstützt dabei gemeinnützige Organisationen und Initiativen, ihre Projekte mithilfe partizipativer Bürger:innenbeteiligung zu realisieren – von der ersten Idee bis über die erfolgreiche Finanzierung hinaus.
Steffi zur Loye (fairplaid GmbH)
Steffi zur Loye ist Plattformcoach bei FAIRPLAID, einem Anbieter für individuelle Förder- und Sponsoringlösungen. FAIRPLAID verknüpft durch Coaching und digitale Tools engagierte Menschen mit passenden Förderern. Steffi unterstützt Organisationen, Unternehmen, Stiftungen und Initiativen, individuelle Förder- & Sponsoring- Lösungen in Form von Förderplattformen und -programmen zu entwickeln und umzusetzen.
Noch einmal kurz frisch machen, bevor der Deutsche Fundraising Preis 2026 verliehen wird. Die besten Plätze sind heiß begehrt - also lieber nicht trödeln!
Mit dem Deutschen Fundraising Preis würdigt der Deutsche Fundraising Verband (DFRV) herausragende Leistungen im Fundraising.