Lobo spricht: Spendet online, Freunde!

Sascha Lobo, Jahrgang 1975, ist Berliner. Er trägt den Nachnamen seines argentinischen Vaters und sagt über sich selbst, er sei Autor, Blogger, Microblogger und Strategieberater; ab und zu halte er auch Vorträge oder diskutiere im Podium. Der Mann mit der roten Irokesenfrisur beschäftigt sich mit der Verbindung von Online- und Offline-Kommunikation, Internet und Markenkommunikation, neuen Technologien und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft – auf dem Deutschen Fundraising Kongress wird er über „Friendraising“ und dem Moment zwischen Like-Button und Online-Spende sprechen. (Sascha Lobo hat übrigens ca. 93.000 Follower bei Twitter und über 11.000 Freunde auf Facebook).
Auf jeden Fall ist Sascha Lobo ca. 80% seiner Wachzeit mit mehreren Geräten gleichzeitig im Netz: mit Laptop, iPhone und Google-Phone. Selbst seinen momentanen Aufenthaltsort publiziert er laufend in seinem Blog, GPS sei Dank.
Zwischen 2002 und 2006 arbeitete Lobo bei verschiedenen Werbeagenturen. Davor gründete er eine auf die New Economy spezialisierte Agentur, die Ende 2001 gemeinsam mit der (ersten) New Economy verschwand.
Sascha Lobo ist mit der Zentralen Intelligenz Agentur assoziiert, nach eigenen Angaben ein „kapitalistisch-sozialistisches Joint Venture mit dem Anspruch, neue Formen der Kollaboration zu etablieren.“ Ansonsten aber ist Lobo eher ein beruflicher Solitär. Er hat an zwei Sachbüchern mitgeschrieben, sowie einen Roman und einen Wortschatz mit knapp 700 neuen Begriffen der heutigen Zeit verfasst. Jedem, der es hören will, erklärt er gern, wie das digitale Leben funktioniert. Sascha Lobo ist Kolumnist und Gründer und Mitbetreiber des Grimme-prämierten Gemeinschaftsblog „Riesenmaschine“.
Was immer er sagt, schreibt, bloggt oder twittert – es verbreitet sich rasend schnell.